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Lübeck Sandskulpturen: Positive Halbzeitbilanz
Lokales Lübeck Sandskulpturen: Positive Halbzeitbilanz
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17:18 31.07.2019
Zufrieden mit der Halbzeitbilanz: Oliver Hartmann, Geschäftsführer der Firma Musea, die die Sandskulpturenausstellung in Travemünde betreibt. Quelle: Thomas Krohn
Travemünde

Niemand weiß, welches Holstentor in den vergangenen Wochen häufiger fotografiert wurde - das echte an der Trave in Lübeck oder die Nachbildung aus Sand in Travemünde. Bekannt sind jedoch die bisherigen Besucherzahlen der Sandskulpturenausstellung „Maritime Abenteuer“ in den Bootshallen am Baggersand: 56 000 sind es bisher gewesen, eine durchaus positive Halbzeitbilanz, sagt Oliver Hartmann, Geschäftsführer der Firma Musea, die die Schau im lübschen Seebad betreibt.

Aussteller sind zufrieden

Die Hälfte ist rum, Aussteller und Besucher sind zufrieden. Oliver Hartmann: „Wir hören sehr viel Positives von unseren Gästen.“ Das Ziel, am Ende der Ausstellung auf mindestens 100 000 Besucher zu kommen, sei hochgerechnet mit 56 000 nach der Hälfte der Zeit bereits übertroffen. „Wir sind also auf einem guten Weg.“ Kleine Probleme habe es am Anfang gegeben, weil wegen fehlender Hinweisschilder manche Besucher nicht sofort den Weg zu den Hallen fanden. „Das konnten wir aber schnell lösen.“ Erfreut zeigt sich Hartmann auch über die Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb und Lübeck und Travemünde Marketing (LTM): „Wir haben von dort immer großartige Unterstützung erfahren.“

Bei Regen ist viel Betrieb

Wenn Sonne und Hitze Einheimische und Urlauber an die Strände locken, sei in den Bootshallen eher weniger los, sagt Oliver Hartmann. „Das ist normal, wir sind eben abhängig vom Wetter.“ Wenn aber wie in diesen Tagen Regenschauer nicht unbedingt zum Strandbesuch einladen, herrscht in den Ausstellungsräumen reger Betrieb. 25 Bildszenen in etwa 75 Skulpturen sind auf insgesamt 4800 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu sehen.

Besucher beschädigen Figuren

Da die Kunstwerke nicht wie die frühere Sand World auf dem Priwall im Freien stehen, sind sie Wind und Wetter nicht ausgesetzt und bleiben zumindest durch Naturereignisse unbeschädigt. Allerdings kommt es laut Hartmann mitunter vor, dass Eltern ihre Kinder für ein Erinnerungsfoto auf die Skulpturen oder mitten in die Bildszene stellen, obwohl auf Schildern darum gebeten wird, die Bereiche nicht zu betreten. Auch versuchten manche Besucher, die Härte des Spezialsands zu testen, indem sie einen Finger in eine Figur stecken. Dann müsse ein Künstler geholt werden, der die Schäden repariert. Zurzeit übernimmt das der Ungar Zsolt M. Toth, der auch die Störtebeker-Skulptur an der Strandpromenade gebaut hat. Weitere Figuren, die für die Ausstellung werben, sind in Lübeck an den Schrangen und im Citti-Park, in Timmendorfer Strand sowie in Niendorf aufgestellt.

4000 Tonnen Sand

Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. Oktober. Einen Tag danach wird mit dem Abtransport der knapp 4000 Tonnen Sand begonnen. Das Spezialgemisch soll eingelagert und im nächsten Jahr wieder verwendet werden. „Wir haben eine Option auf die Bootshallen und wollen die nächsten beiden Jahre wieder nach Travemünde kommen“, kündigt Oliver Hartmann an. Das Thema der Ausstellung 2020 stehe noch nicht fest. „Ein paar Ideen haben wir aber schon.“

Mehr über die Ausstellung:

Großer Andrang gleich am ersten Tag

Exponate aus Sand: Künstler bauen über 70 Skulpturen (mit Video)

Website des Veranstalters

Thomas Krohn

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