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Lübeck Scheibe beschlagen: Zwei Verletzte bei Unfall in der Moislinger Allee
Lokales Lübeck Scheibe beschlagen: Zwei Verletzte bei Unfall in der Moislinger Allee
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17:07 30.10.2019
Einsatz in der Moislinger Allee: Die Feuerwehr beräumt die Unfallstelle. Quelle: Holger Kröger
Lübeck

In der Kurve ist es passiert: Eine 59-jährige Fahrerin eines Hyundais ist am Mittwochmorgen gegen 7.20 Uhr stadtauswärts auf der Moislinger Allee gefahren. In einer scharfen Kurve kurz vor der Eisenbahnbrücke ist sie von der Fahrbahn abgekommen und in den Gegenverkehr geraten, wo sie mit einem Seat zusammengestoßen ist.

Verletzte Fahrerinnen mussten nach Unfall ins Krankenhaus

Sowohl die Hyundai-Fahrerin als auch die 39-jährige Fahrzeugführerin des Seats aus dem Kreis Segeberg wurden beim Unfall leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge mussten mit einem wirtschaftlichen Totalschaden abgeschleppt werden.

Die Polizei musste die Moislinger Allee stadtauswärts sperren, stadteinwärts wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 8.30 Uhr war die Straße wieder frei.

Schlechte Sicht: Windschutzscheibe war beschlagen

Die genaue Unfallursache steht nach Angaben der Polizei noch nicht fest. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Windschutzscheibe der Unfallverursacherin von innen beschlagen war. Offenbar hatte sie vor Fahrtantritt nicht für freie Sicht gesorgt – das gehört allerdings laut Straßenverkehrsordnung zu den Pflichten eines Fahrzeugführers.

Vor Fahrtantritt für freie Sicht sorgen

Die Polizei rät Autofahrern in der kalten Jahreszeit, vor Fahrtantritt genügend Zeit einzuplanen, um sämtliche Scheiben des Fahrzeugs von Eis und Schnee zu befreien.

Wenn die Windschutzscheibe beschlagen ist, rät die Polizei zur Nutzung der Lüftung und entsprechenden Schwämmen oder Tüchern, um vor Fahrtantritt freie Sicht zu gewährleisten. Dieses gilt auch für die Seitenfenster und die Heckscheibe. Auch die Spiegel müssen eis- und beschlagfrei sein. Die Nutzung der Klimaanlage kann den Prozess beschleunigen

„Fahren Sie erst los, wenn die Sicht aus dem Fahrzeug heraus in alle Richtungen ungehindert ist“, sagt Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. „Ein kleiner freier Bereich auf der Windschutzscheibe auf der Fahrerseite genügt nicht.

Bestraft wird solches Verhalten mit 80 Euro und einem Punkt, wenn kein Unfall passiert. Führt das fahrlässige Verhalten des Fahrers zu einem Unfall, erhöht sich das Bußgeld auf 120 Euro – so könnte es bei der 59-jährigen Hyundai-Fahrerin geschehen.

Polizei ermittelt auch wegen fahrlässiger Körperverletzung

„In diesem Fall wird gegen die Unfallverursacherin ergänzend zu dem Bußgeld und einem Punkt ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet, weil sie die entgegenkommende Seat-Fahrerin verletzt hat“, sagt Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. „Nach bisherigem Ermittlungsstand ist sie losgefahren, hatte zuvor auch das Eis entfernt. Allerdings war die Windschutzscheibe von innen noch beschlagen.“  

Lesen Sie hier: So können Sie die Windschutzscheibe enteisen

Von Hannes Lintschnig

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