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Lübeck Schüsse im Lübecker Bahnhof: Das steckte dahinter
Lokales Lübeck Schüsse im Lübecker Bahnhof: Das steckte dahinter
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18:37 12.03.2019
Diplom-Ingenieur Thomas Schnitzler führte die Messungen durch. Quelle: Holger Kröger
St. Lorenz Nord/St. Lorenz Süd

Einen Schreck dürften viele Anwohner rund um den Lübecker Bahnhof in der Nacht zu Dienstag bekommen haben. Die Deutsche Bahn führte zwischen 1 und 4 Uhr schalltechnische Messungen durch. Grund dafür ist die Anschaffung einer neuen Beschallungsanlage. Dafür mussten nun Grunddaten erfasst werden. Und genau diese Erfassung erfolgte mit Hilfe von lauten Knallsignalen.

Für die Messungen wurden im Bahnhofsgebäude Schallimpulse aus einer Schreckschusspistole abgegeben und mit Messgeräten aufgezeichnet. Insbesondere gehe es laut Bahn um die Nachhallzeit und den Umgebungsgeräuschpegel. Diplomingenieur Thomas Schnitzler vom Ingenieur-Büro für Akustik und Audiotechnik Proaid war mit seinem Team extra aus Mönchengladbach angereist, um die Arbeiten vorzunehmen. Die Schallimpulse werden jetzt von der beauftragten Firma ausgewertet. „Daraus wird ein Anforderungsprofil für die Bestellung der neuen Anlage erstellt“, sagt Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis.

Auftrag für neue digitale Beschallungsanlage

Sobald das Profil fertig ist, wird dann der Auftrag für die neue digitale Beschallungsanlage mit Elektronik, Modulen und Schalteinheiten öffentlich ausgeschrieben. Wenn alles nach Plan verläuft, soll die neue Anlage im kommenden Jahr installiert werden.

Und auch, wenn manch ein Anwohner sicher aus dem Schlaf schreckte, war die Verunsicherung über die Knallgeräusche offenbar nicht allzu groß. „Es haben sich weder in der Einsatzleitstelle noch auf dem 2. Revier besorgte Lübecker gemeldet“, sagt Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

mwe

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