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Lübeck So viel nahm Lübeck 2018 mit Knöllchen und Bußgeldern ein
Lokales Lübeck So viel nahm Lübeck 2018 mit Knöllchen und Bußgeldern ein
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10:27 18.02.2019
Die Hansestadt nahm 2018 aber weniger Geld mit Knöllchen und Bußgeld für Raser ein als im Vorjahr.
Die Hansestadt nahm 2018 aber weniger Geld mit Knöllchen und Bußgeld für Raser ein als im Vorjahr. Quelle: Wolfgang Maxwitat
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Kiel

Schleswig-Holsteins Städte haben im vergangenen Jahr weniger Einnahmen aus Bußgeld und Parktickets erhalten. In Lübeck hingegen gingen die Einnahmen zurück: Die Hansestadt Lübeck nahm Verwarnungs- und Bußgelder für Verkehrsverstöße in Höhe von knapp 3,91 Millionen Euro ein. 2017 waren es noch 4,25 Millionen Euro.

Damit liegt Lübeck klar im Landestrend. Auch Flensburg und Neumünster nahmen 2018 dagegen weniger Geld durch Verkehrsverstöße ein. In Flensburg gingen die Einnahmen von 1,83 Millionen Euro 2017 auf 1,627 Millionen Euro zurück. In Neumünster sank das Aufkommen von 640.686 Euro im Jahr 2017 auf 578.525 Euro im vergangenen Jahr. 

Die Bildergalerie zeigt Attacken auf Lübecker Blitzer in den letzten Monaten, chronologisch sortiert.

Blitzer lassen Kiels Kassen klingeln

Nur Kiels Kämmerer durfte sich über deutlich mehr Geld von Verkehrssündern freuen. Hauptgrund für den deutlichen Anstieg waren die Blitzer in der Fördestadt. „Wir haben seit 2018 zwei neue, feste Säulen am Hauptbahnhof und am Bernhard-Minetti-Platz“, sagte ein Stadtsprecher. Den hohen Einnahmen stünden aber erhebliche Personalkosten für den gesamten Bereich in Höhe von gut 3,9 Millionen Euro gegenüber. 

Aus Norderstedt lagen für 2018 bislang nur die Zahlen für Parktickets vor. Aber auch die waren mit voraussichtlich rund 345.000 Euro rückläufig. 2017 hatte die Stadt vor den Toren Hamburgs noch knapp 390.000 Euro eingenommen.

Erst vor wenigen Tagen sorgte eine Blitzer-Attrappe in Lübeck für Aufsehen. Aus einem der stationären Blitzer an der B 75 in Kücknitz zwischen Lübeck und Travemünde wuchsen Pilze – die Attrappe enttarnte sich dadurch selbst und wurde von der Stadt entfernt.

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jad/RND/dpa