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Lokales Lübeck Sparkasse zu Lübeck spielt fünf Plätze für LN-eSoccer-CUP aus
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13:53 09.03.2019
Innenstadt

Auch wenn einige Teilnehmer Jogginghosen und Turnschuhe tragen: Mit richtigem Sport hat das e-Soccer-Turnier im S-Corner der Sparkasse zu Lübeck nichts zu tun. Vielmehr treten die jungen Männer und Frauen an der Spielekonsole gegeneinander an. Das Spiel wird deshalb nicht weniger ernst genommen. Denn der Preis für die besten fünf: Ein Platz beim großen LN-eSoccer-CUP im Citti-Park am 30. März.

Im S-Corner messen sich 16 junge Männer und Frauen an der Konsole

Das elektronische Sportspiel, bei dem die Fußballer auf dem Feld per Konsole gesteuert werden, ist mehr denn je im Trend. Immer zwei Spieler treten gegeneinander an, rund zehn Minuten dauert ein Spiel.

60 Bewerber

„Um gut zu sein, braucht man allerdings schon richtiges Fußballverständnis. Wer im Verein gespielt hat, hat einen Vorteil“, weiß René Lange, der das Turnier gemeinsam mit seinen Kollegen Luca Krumbeck und Susanne Wichner von der Sparkasse organisiert hat. Als Partner des LN-eSoccer-CUP darf die Sparkasse fünf Startplätze vergeben.

E-Sport im Trend

Elektronischer Sport bezeichnet den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. Der Deutsche Fußball Bund hat sich vor rund einem Jahr gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden auf einen einheitlichen Umgang mit dem Thema E-Sport verständigt. Dabei geht es vor allem um die klare Abgrenzung zu Gewalt-, Kriegs- und Killerspielen.

Voraussetzung für eine Mitgliedschaft von E-Sport-Vereinen im DFB ist die notwendige Anerkennung durch die Landessportbünde und den Deutschen Olympischen Sportbund. Ziel soll es sein, eSoccer als Ergänzung des bisherigen Vereinslebens zu betrachten und Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen, aktiv auf dem Rasen Fußball zu spielen.

„Das Interesse ist erstaunlich. Ich bin beeindruckt, wie E-Soccer im Kommen ist und Menschen in Korea sogar Millionen damit verdienen“, sagt Sprecher Jörn Sanftleben. Auch die Resonanz auf das Vorbereitungsturnier war groß. „Etwa 60 Bewerbungen hatten wir, die 16 Plätze haben wir dann ausgelost“, erzählt Lange.

Übung und Geschick gefragt

Die Spieler treten an den Konsolen gegeneinander an. Hochkonzentriert greifen sie zur Konsole und verfolgen Messi, Ronaldo und Rakitić auf dem Bildschirm. Ausgewählt werden Mannschaften, die in etwa gleich stark sind. Gizem Yilmaz spielt seit rund vier Jahren E-Soccer. „Man braucht viel Übung und Geschick“, weiß die 19-Jährige. Im ersten Spiel tritt sie für Juventus Turin an, ihr Konkurrent für Manchester United. Doch kurz vor dem Abpfiff steht es 0:6. „Hoffentlich bleibt es einstellig“, wirft sie ihrem Gegenspieler lachend zu, während auf der anderen Seite Kumpel Eike Schmidt versucht letzte Tipps zu geben. „Hat nicht gereicht“, resümiert Yilmaz, „aber ich war trotzdem nicht schlecht und hatte schon viele Chancen.“

Geheimer Elfmeter

Am Nebentisch misst sich René Lange mit Nick Hinz. Es läuft gut. Zwei Tore von Messie, zwei von Rakitić. Eins davon durch Elfmeter. Lange hält seine Konsole extra so, dass sein Gegenspieler sie nicht sehen kann. „Sonst sieht er ja, in welche Richtung ich drücke“, verrät der 25-Jährige – und trifft. Wieder Messi. Der Sieg geht an René Lange. Doch Nick Hinz musste sich offenbar nur warm spielen. Denn die nächsten Partien laufen gut. Am Ende reicht es für einen Startplatz beim großen Turnier. Mit dabei sind außerdem Luca Grotkopp, Till und Thies Troike sowie Janni Behnke.

Beim LN-eSOCCER-CUP am 30. März treten insgesamt 72 Spieler beim Spiel „Fifa 19“ gegeneinander an. Auf sechs Gamer-Courts wird von 10 bis 20 Uhr gespielt.

Maike Wegner

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