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Lübeck Bundesweit einmalige Sport- und Freizeitanlage
Lokales Lübeck Bundesweit einmalige Sport- und Freizeitanlage
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18:45 22.05.2019
Max Schön von der Possehl-Stiftung (v.l.), Bildungssenatorin Kathrin Weiher, Bürgermeister Jan Lindenau und Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm schnitten um 16.24 Uhr das Band durch: Das Sportzentrum Falkenwiese ist damit feierlich eröffnet. Quelle: Lutz Roeßler
St Jürgen

 Mit Spielmannszug, Reden und einem roten Band, das durchgeschnitten wurde, hat die Hansestadt am Mittwoch das Sportzentrum Falkenwiese feierlich eingeweiht. 4,1 Millionen Euro hat der Bau der Anlage gekostet, die Schulen, Vereine und Freizeitsportler nutzen können. „Eine Anlage für Schul-, Vereins- und Breitensport in dieser Größenordnung ist bundesweit einmalig“, sagte Bürgermeister Jan Lindenau (SPD).

Die Stadt habe sich bewusst dafür entschieden, Sportflächen in der Stadt und nicht am Stadtrand zu schaffen, sagte Lindenau, der vor vielen Jahren auf der alten Sportanlage an der Falkenwiese sein Sportabzeichen ablegte. „Ich bin überwältigt, wie wunderbar die Anlage geworden ist“, schwärmte Gabriele Hiller-Ohm (SPD). Die Beläge seien von hoher Qualität, es sei ein modernes Konzept verwirklicht worden. Die Bundestagsabgeordnete: „Als Schülerin hätte ich mich über eine so tolle Anlage gefreut.“

So soll es weitergehen

In einem weiteren Bauabschnitt sollen neue Hochbauten auf dem Gelände zwischen Falkenstraße und An der Falkenwiese entstehen. Der Tanzclub Hanseatic und der Lübecker Judo-Club sollen hier ihre neue Heimat finden und ihre Standorte auf der anderen Seite der Falkenstraße aufgeben. Außerdem will der Turn- und Sportbund der Hansestadt auf dem Gelände ein „Haus des Sports“ errichten. Die Gesamtkosten werden auf 6,4 Millionen Euro geschätzt. Lübeck erhofft sich 3,6 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm ,,Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur".

Ein großer Kunstrasenplatz mit einer 400-Meter-Laufbahn bildet den Mittelpunkt. Daneben steht ein kleine Tribüne. Dahinter in Richtung Wakenitz steht eine Kletterwand auf einem weichen Kunststoffboden, in den fünf kleine Trampoline eingelassen wurden. Inline-Skater können auf dem Wegenetz, das mit einer farbigen Asphaltschicht versehen wurde, ihre Runden ziehen. Es gibt eine Kugelstoßanlage, eine Weitsprunggrube sowie einen Cross-Parcours. Überall stehen Fitnessgeräte.

Turnten für das Foto im großen Klettergerüst: Bildungssenatorin Kathrin Weiher (v.l.), Bürgermeister Jan Lindenau und Max Schön. Quelle: Lutz Roeßler

Für Beachvolleyballer stehen drei Felder zur Verfügung, auch für Basket- und Handballer gibt es Kleinfelder aus Kunststoff und Kunstrasen. Dank einer LED-Flutlichtanlage kann die Anlage auch in den Abendstunden genutzt werden. Für Kinder haben die Bauherren eine Riesenschaukel, einen Kletter-Leuchtturm, einen Kletter-Strandkorb sowie ein großes Klettergerüst aufgebaut.

Finanziert wurde das Sportzentrum hauptsächlich aus Bundesmitteln (2,7 Millionen Euro). Die Possehl-Stiftung spendete 500 000 Euro und die Stadt gab 900 000 Euro dazu. „Aber der Prozess geht weiter“, sagte Bürgermeister Lindenau. Im nächsten Bauabschnitt sind die Verlagerung von zwei Sportclubs aus der Falkenstraße auf die Gesamtanlage sowie der Bau eines „Hauses des Sports“ geplant.

Vom Spatenstich bis zur Einweihung

Die Stadt hat im vergangenen Sommer beim Bund einen Förderantrag über 3,6 Millionen Euro für diesen zweiten Bauabschnitt gestellt. „Es gab einen Rückschlag“, räumte Lindenau bei der Einweihung ein. Der Bund habe die Lübecker Pläne in diesem Jahr nicht berücksichtigt. „Wir werden den Antrag für 2020 erneut einreichen“, erklärte der Verwaltungschef. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiller-Ohm will sich dafür einsetzen, „dass Lübeck im nächsten Jahr vielleicht den nächsten Schluck aus der Pulle bekommt.“

Durch die Sportanlage führt ein ockerfarbener Weg, auf dem Inline-Skater und Skateboard-Fahrer unterwegs sein können. Radfahren ist im Sportzentrum verboten. Quelle: Lutz Roeßler

Das neue Sportzentrum wurde innerhalb von zehn Monaten fertiggestellt. Die Bauarbeiten erledigte die Firma Weitzel aus Tornesch, die sich auf Sportstättenbau spezialisiert hat.

Die Anlage kann ab sofort täglich genutzt werden. Während der Sommersaison, die vom 15. März bis zum 15. Oktober dauert, ist sie von 7 bis 22 Uhr geöffnet, während der Wintersaison, die vom 16. Oktober bis 14. März dauert, jeweils von 7 bis 21 Uhr. Vom 24. Dezember bis 1. Januar ist die Anlage geschlossen.

Kai Dordowsky

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