Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck So klingt der Frühling in Lübeck
Lokales Lübeck So klingt der Frühling in Lübeck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:11 01.06.2019
Die LN haben bei Spotify nach den beliebtesten Songs der Lübecker gefragt – hier sind die Antworten. Quelle: Mikko Stig/Lehtikuva/dpa
Lübeck

Wir haben Spotify gefragt, was die Menschen in Lübeck im Frühling am meisten hören. Und das Streaming-Unternehmen hat uns keine einfache Antwort gegeben. Spotify hat einen Algorithmus, der erkennt, welche Songs in einer bestimmten Stadt besonders häufig gespielt werden – im Vergleich zum Rest der Welt.

Dadurch werden die Tracks, die eh alle hören, herausgefiltert, und der spezielle Sound einer Stadt soll zum Vorschein kommen. Eben die Lieder, die besonders in Lübeck häufig gehört werden.

Diese 20 Lieder wurden laut Spotify im Frühling 2019 in Lübeck besonders gern gespielt. Dabei sind bekannte Künstler, aber auch viele Überraschungen.

Das heißt, „Cherry Lady“ von Capital Bra könnte eigentlich in jeder Stadt oben landen, wenn man die normalen Charts nähme. Das ist langweilig. Unsere Charts zeigen, welche Songs überperformen, häufiger gehört werden als im Durchschnitt und damit halt typisch sind für Lübeck.

Kennen Sie alle 20 Lieder?

Hier zeigen wir Ihnen die Ergebnisse für zwei Monate im Frühling 2019. Bei einigen Liedern werden sich fragen, wie die in diese Liste gekommen sind – tatsächlich scheint es den einen oder anderen Ausreißer zu geben.

Spotify verrät uns nicht, wie oft die einzelnen Songs insgesamt gehört wurden. Es kann also durchaus sein, dass eine Pizzeria italienische Schlager auf Dauerrotation spielt und so in diese Charts gebracht hat. Eins steht fest: Die meisten Ergebnisse sind sehr junge Musik. Vielleicht können Sie ja den einen oder anderen Frühlingshit für sich entdecken.

Das sind die Alternativen zu Spotify

Millionen Musikstücke, jederzeit verfügbar, dank dem Smartphone sogar an fast jedem Ort: Das bieten Streaming-Dienste. Dabei werden die Stücke nicht im herkömmlichen Sinne heruntergeladen, sondern während des Abspielens geladen. Dadurch belegen sie keinen Speicherplatz auf dem Endgerät des Nutzers, stehen aber nach Kündigung der Flatrate nicht mehr zur Verfügung. Es gibt auch keine Gewährleistung, dass die Anbieter Songs für immer verfügbar halten.

Diese Anbieter gibt es momentan:

Amazon Music: Das Preismodell ist etwas unübersichtlich, dafür aber sehr flexibel. Der Standardpreis ist 9,99 Euro im Monat, Amazon Prime-Kunden sparen dabei zwei Euro monatlich. Weitere Ermäßigungen gibt es für Nutzer des Amazon-Lautsprechers Echo und Studenten. Der Familientarif kostet 14,99 pro Monat. Wer jährlich bezahlt, kann unter Umständen sparen. Eine Besonderheit: Die Kunden können die Spiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga live im Radio hören, als Einzelspiel oder in der Konferenz.

Apple Music: Das Preismodell ist einfach: Fünf Euro monatlich kostet der Dienst für Studenten, zehn Euro für alle anderen - und für 15 Euro können Familien mit bis zu sechs Personen das Angebot nutzen. Zum Testen bietet Apple eine dreimonatige kostenlose Probephase an. Der Service läuft auch auf Geräten der Konkurrenz wie Android. Besonderes Feature: Kuratierte Playlists helfen beim Musikentdecken - etwa für romantische Momente oder Fitness-Trainings.

Deezer: In der Gratis-Variante steht das komplette Musik-Archiv zur Verfügung, allerdings mit Werbeunterbrechungen und weiteren Einschränkungen. Die Premium-Variante kostet 10 Euro im Monat, der Familientarif 15 Euro. Besonderes Feature: Wer Wert auf beste Qualität legt, kann die Songs auch im verlustfreien FLAC-Format streamen - muss dann aber knapp 20 EUro im Monat löhnen.

Google Play Music: Das Preismodell läuft hier etwas anders: Gratis kann der Nutzer bis zu 50.000 eigene Songs hören - also nur Musikstücke, die dem Nutzer bereits vorliegen. Außerdem gibt es Werbeunterbrechungen und weitere Einschränkungen. Für den Standard-Tarif werden zehn Euro pro Monat fällig, der Familientarif kostet 15 Euro im Monat. Besonderes Feature: Zusätzlich zu den üblichen, von Algorithmen zusammengestellten "Radiosendern", etwa zu ähnlichen Interpreten, gibt es auch eine Musikredaktion, die Playlists kompiliert.

Napster: Einst als Eldorado der Raubkopierer bekannt geworden, ist Napster längst ein vollkommen legaler Anbieter geworden. Eine Gratisvariante gibt es nicht, allerdings können Nutzer 30 Tage kostenlos testen. Danach kann man sich zwischen zwei Tarifen entscheiden, die Basis-Version kostet acht Euro im Monat, eine zweite Variante bietet auch Zugriff von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets und kostet zehn Euro monatlich. Einen Familientarif gibt es nicht.

Prime Music: Der Dienst richtet sich als Mehrwert an Amazon-Prime-Kunden, die für 69 Euro im Jahr (acht Euro im Monat) den kostenlosen Premium-Versand und Amazon Video nutzen wollen. Das Angebot an Musiktiteln ist im Vergleich zur Konkurrenz deutlich eingeschränkt - wer mehr möchte, ist mit Amazon Music besser beraten. Eine Besonderheit: Die Kunden können die Spiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga live im Radio hören, als Einzelspiel oder in der Konferenz.

Soundcloud Go: Wer es etwas anders mag, ist hier richtig aufgehoben. Der Dienst hat viele Fans unter Künstlern und Hörern - unter anderem durch den speziellen Musikkatalog, ein ausgeklügeltes Bewertungssystem und das soziale Netzwerk, bei dem Musiker und Fan sich begegnen können. Nun gibt es auch kostenpflichtige Zugänge: SoundCloud Go schlägt mit sechs Euro im Monat zu Buche - dort fehlen aber die "Premium"-Songs, für die der Tarif SoundCloud Go+ mit zehn Euro im Monat abonniert werden muss. Einen Familientarif gibt es nicht.

Spotify: In der Gratis-Variante (kein Zeitlimit) gibt es Einschränkungen wie Werbung - sie eignet sich besonders für Gelegenheitshörer, die noch nicht ganz auf CDs, Schallplatten und MP3s verzichten wollen. Der Premium-Tarif kostet 9,99 Euro im Monat, ein Familientarif für bis zu sechs Accounts 15,99 Euro. Besondere Features: Einige Podcasts wie "Fest und Flauschig" sind exklusiv auf Spotify zu hören. In unserem Test funktionierte die mobile Version ausgezeichnet, die Desktop-App und Browser-Version am Laptop ließen aber zu wünschen übrig.

Tidal: Eine Gratis-Variante gibt es nicht, der Standard-Zugang kostet zehn Euro im Monat. Der Familientarif kostet 15 Euro. Besonderes Feature: Für zehn Euro (Familientarif 15 Euro) mehr im Monat gibt es Musik im verlustfreien FLAC-Format zu hören.

YouTube Music: Ja, YouTube möchte nicht nur Videos anbieten, sondern auch Musik. Die kostenlose Variante mit Werbung und einigen Einschränkungen eignet sich als Einstieg - hat aber den Nachteil, dass der Smartphone-Bildschirm beim Hören aktiv bleiben muss. Wer mehr möchte, zahlt 9,99 Euro im Monat oder 15,99 Euro für den Familientarif. Besonderes Feature: Sobald ein Musikvideo oder Livekonzert einer Band als Video bei YouTube zu finden ist, gibt es das Ganze auch zum Hören auf YouTube Music.

Die Auswahl basiert auf einem Test von Netzwelt.de

RND/kha

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Abbruchfirma reißt Gebäude auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs ab. Auf 7,8 Hektar sollen acht Wohnblöcke mit 320 Wohnungen und ein Park entstehen. Genehmigt ist das Projekt aber noch nicht.

29.06.2019

Himmelfahrts-Tour der italienischen Cabriots macht Station auf dem Koberg.

31.05.2019

Ein Star-Wars-Museum soll im Sommer im nordwestmecklenburgischen Dassow eröffnen. Paul Langrock zeigt auf 130 Quadratmetern, was er und andere Fans in aller Welt gesammelt haben. Bei ihm war zu Hause kein Platz mehr.

31.05.2019