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Lübeck St. Lorenz Süd: 300 neue Wohnungen am Güterbahnhof
Lokales Lübeck St. Lorenz Süd: 300 neue Wohnungen am Güterbahnhof
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14:01 21.11.2019
Nach dem Schimmelpilzbefall: Die Räume im Stadtteilhaus am Hansering könnten wieder genutzt werden. Quelle: Lutz Roeßler
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St. Lorenz Süd

Sachliche Diskussionen erlebten am Dienstagabend die Besucher der Stadtteilkonferenz in St. Lorenz. Bausenatorin Joanna Hagen war eine der Hauptpersonen des Abends: Ganze acht Bauprojekte stellte sie vor, die die Bürger St. Lorenz Süd in den kommenden Monaten begleiten werden. Unter anderem stellte den Bebauungsplan für rund um den ehemaligen Güterbahnhof. Dort soll neuer Wohnraum entstehen: 300 Wohnungen sowie 20 Stadthäuser sind geplant. Außerdem soll dort ein neues Studentenwohnheim mit ebenfalls 300 Wohnungen gebaut werden. Um die entsprechende Wohnqualität zu schaffen, soll das Quartier autofrei werden und es soll eine Parkanlage entstehen. Außerdem ist ein Hotel geplant.

Stadtteilhaus vorerst schimmelfrei

Viele Besucher wollten außerdem wissen, wie es nach dem Schimmelbefall mit dem Stadtteilhaus weitergeht. Die Gemeindediakonie, die Vorwerker-Diakonie und das Nachbarschaftsbüro boten dort Vorträge, Yoga, Kreativ-Kurse und vieles mehr an. Zumindest die Vorwerker-Diakonie räumte ihre Büros vorläufig. Bausenatorin Joanna Hagen dürfte die Zuhörer hoffnungsvoll am Dienstag hoffnungsvoll gestimmt haben: Ende September wurden die Luft in den Räumen noch einmal kontrolliert. Das Ergebnis: Der Schimmel ist nicht mehr messbar, die Räume können theoretisch wieder genutzt werden.

Sanierungsgutachten bis Anfang 2020

Der Grund für den Schimmelbefall sei weiter unklar. Er könne entweder durch einen Wasserschaden an einer Heizung im Gebäude entstanden sein oder aber seinen Ursprung schon in früheren Bauarbeiten haben. Bis Anfang 2020 soll ein Sanierungsgutachten erstellt von der Stadt werden, aus dem dann hervorgeht, ob am Stadtteilhaus noch weitere Arbeiten fällig sind, oder eben nicht. Und: Die Stadt hat sich nochmal zum Stadtteilhaus bekannt, eine Aufgabe der Gebäudenutzung sei nicht vorgesehen. Eine Schließung scheint damit erstmal vom Tisch zu sein. Das alles stimmt Gemeindediakonie-Chefin Dörte Eitel optimistisch: Der aktuelle Schwebezustand sei natürlich für alle Beteiligten unschön, aber sie sei davon überzeugt, dass die Gemeindediakonie im Stadtteilhaus bleiben kann.

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Von Sophie Schade

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