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Lübeck Stadtteilkonferenz: Mehr Grün und neue Wege für St. Lorenz Nord
Lokales Lübeck Stadtteilkonferenz: Mehr Grün und neue Wege für St. Lorenz Nord
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20:53 26.06.2019
Stadtteilkonferenz St. Lorenz Nord im Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium mit Senator Sven Schindler (SPD, Wirtschaft Soziales), Senator Ludger Hinsen (CDU, Umwelt. Sicherheit, Ordnung), Senatorin Kathrin Weiher (parteilos, Kultur) und Bürgermeister Jan Lindenau (SPD, von links) . Quelle: Cosima Künzel
St. Lorenz Nord

Wie kann St. Lorenz Nord noch schöner und besser mit der Altstadt verbunden werden? Das war eine der Fragen bei der Stadtteilkonferenz, zu der Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) ins Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium eingeladen hatte. Im Fokus standen außerdem mehr Grün im Quartier und die geplante Erhaltungssatzung für das Brolingviertel.

Es besteht Handlungsbedarf

„Die Neuentwicklung von Lübeck Nord-West soll als Chance genutzt werden, um neue Verbindungen zu schaffen und Grün- sowie Freiflächen zu aktivieren“, betont Karsten Schröder, Bereichsleiter Stadtplanung. Vor rund 70 Zuhörern erklärt er, dass es unter dem Arbeitstitel „Lübeck Nord-West“ um den Bereich nordwestlich der Altstadt gehe. Dazu gehöre nicht nur der ehemalige Seegrenzschlachthof, sondern auch das Gelände der Roddenkoppel. „Hier ist einiges in der Umstrukturierung. Es besteht Handlungsbedarf.“

Viele Barrieren und Hürden

Mit Blick auf eine bessere Anbindung an die Innenstadt betont Schröder, die Entfernungen seien nicht groß. „Luftlinie ist alles fußläufig, aber es sind doch noch viele Barrieren und Hürden da.“ All dies soll mit dem Projekt „in einem größeren Prozess beleuchtet“ werden. Hinsichtlich des Schlachthofgeländes wurden zwei Möglichkeiten vorgestellt, wie die Fläche genutzt werden könnte. „Wir plädieren seitens der Verwaltung dafür, hier schwerpunktmäßig Wohnen zu etablieren.“ Die aktuelle Beschlussvorlage zum Gelände werde in der Politik derzeit noch „heiß diskutiert“. Nach den Sommerferien erwarte man mehr Klarheit, so Schröder.

Gestaltung der Vorgärten interessiert die Bürger

Kurz angerissen wurde die geplante Erhaltungssatzung für das Quartier rund um den Brolingplatz. Diese wurde bereits vergangene Woche den Bürgern vorgestellt und soll im September der Bürgerschaft zu Entscheidung vorliegen. Die Bürger stellen hier insbesondere Fragen zur Gestaltung der Vorgärten und zum Thema E-Mobilität/Parken. Laut Bereichsleiter liegen die Unterlagen noch bis 12. Juli öffentlich aus oder können im Internet eingesehen werden.

B-Plan für Bei der Lohmühle/Westhoffstraße

Für die Fläche Bei der Lohmühle/Westhoffstraße wurde ein neuer Bebauungsplan aufgestellt. So seien die Voraussetzungen geschaffen worden, um einen Nahversorger zu etablieren, so Schröder. Die Pläne für den Bereich Marie-Juchacz-Weg sollen in Kürze im Stadtteil vorgestellt werden.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen

Unter dem Stichwort „Übergesetzlicher Lärmschutz“ betont der Bereichsleiter, dass im Zuge der Baumaßnahmen für die FBQ-Hinterlandanbindung für St. Lorenz Nord kein Rechtsanspruch auf Lärmschutz bestehe. „Deshalb fordert die Hansestadt Lübeck vom Bund Geld für zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Erreichung der Grenzwerte.“ Einen Beschluss erwarte man nach der Sommerpause, so Schröder.

Quartiershäuschen ist Infotreff für das Quartier

Vorgestellt wurde das Quartiershäuschen (fertig seit Mai). Es wird von der Initiative Brolingplatz Lübeck e. V. betrieben und wird als Infotreff für das Quartier genutzt. Für die Friedrich-List-Schule an der Schwartauer Allee wurde laut Senator Sven Schindler ein Investor gefunden, der dort studentisches Wohnen mit 48 Wohnungen ermöglichen will. „Eine sehr gute Lösung“, so Schindler.

Grünflächenkonzept für die Wiese am Struckbach

Nach dem Vortrag von Senatorin Kathrin Weiher über Schule, Sport, Kitas und Jugendarbeit im Viertel, folgt die Fragestunde der Bürger. Diskutiert wurde unter anderem das Grünflächenkonzept für die Wiese am Struckbach. Laut Bürgermeister Jan Lindenau warte die Stadt auf ein Konzept von der Bürgerinitiative. „Es geht dabei nur um einen konzeptionellen Ansatz, was dort passieren soll.“

Cosima Künzel

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