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Lübeck Statue aus der Wakenitz gefischt
Lokales Lübeck Statue aus der Wakenitz gefischt
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20:19 27.05.2019
Auf Abwegen in der Wakenitz: Der Nachbau einer Moai-Statue landete in der Badeanstalt Kleiner See. Quelle: Christof Müller
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St. Jürgen

Sie thronen am Ufer und schauen mit schattigem Blick übers Wasser, genau wie ihre Geschwister auf den Osterinseln. Mit dem Unterschied, dass die beiden drei Meter hohen Moai-Statuen nicht aus Stein sind, sondern aus sehr festem Styropor. Sie stehen auch nicht auf einer Osterinsel, sondern an der Wakenitz auf dem Grundstück von Weltumsegler Burghard Pieske, der sie gebaut hat.

Klicken Sie hier für weitere Fotos der nachgebauten Moai-Statue.

Seine Frau Silke Pieske bekam am Mittwoch einen Schreck: Eine der Statuen fehlte. „Erst dachte ich, sie sei gestohlen worden.“ Also meldete Pieske die Statue bei der Polizei als vermisst. Dann aber entdeckte ein Fahrradfahrer das Kunstwerk im Wasser, der Wind hatte es in die Wakenitz gedrückt.

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Nun ist der „Fall“ endgültig aufgeklärt: Ein Ehepaar fand die Moai-Statue in der Nähe der Badeanstalt „Kleiner See“ im Schilf. Mit Hilfe des Bademeisters Bert Staeves bargen sie die schwere Statue zu dritt. Sie bekam in der Badeanstalt einen Ehrenplatz und darf nun dort noch einige Tage bleiben und das Jubiläum des Naturbads am 8. Juni mitfeiern.

Friederike Grabitz