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Lübeck Vollsperrung Possehlbrücke: Ab Donnerstag gibt es Stau
Lokales Lübeck Vollsperrung Possehlbrücke: Ab Donnerstag gibt es Stau
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17:04 25.07.2019
Die Possehlbrücke ist ab dem 25. Juli zwei Wochen lang in beide Richtungen gesperrt. Jetzt werden die beiden neuen Brückenteile miteinander verbunden. Quelle: Timon Ruge
Lübeck

Stau in Lübeck: Jetzt wird es eng auf den Straßen der Hansestadt. Eine der wichtigsten Hauptverkehrsadern ist voll gesperrt. Die Possehlbrücke ist ab Donnerstag, 7 Uhr, dicht. Der Grund: Die zwei neuen Brückenteile der Querung werden miteinander verbunden. Ab 8. August um 7 Uhr gilt dann wieder eine halbseitige Sperrung. Betroffen sind davon täglich 32 500 Autofahrer. Fußgänger und Radfahrer können die Querung passieren.

Die aktuelle Situation. Donnerstag: Seit 10.30 Uhr wird es voll. In der Kronsforder Allee geht nichts mehr – zwischen Mühlentorteller und der Kreuzung St. Jürgen-Ring. Sechs Minuten Wartezeit. Der Berliner Kreisel zieht sich ebenfalls langsam zu – vor allem vor dem Abzweig St. Jürgen-Ring. Dicht sind ebenfalls Moislinger Berg und Geniner Dorfstraße im Süden. Beim Busverkehr läuft alles. Nur einige Linien haben ein paar Minuten Verspätung. Gegen 17 Uhr hat sich die Lage wieder entspannt. Rund um den Mühlenteller ist es aber immer noch voll.

Vier Vollsperrungen und eine halbseitige Sperrung

Die Possehlbrücke ist Vollsperrung Nummer vier in der Stadt. Die Josephinenbrücke ist seit Januar komplett zu. Dadurch müssen täglich 17 400 Autofahrer einen Umweg fahren. Die Ziegelstraße ist ebenfalls auf einem wichtigen Abschnitt in beiden Richtungen gesperrt. Betroffen sind immerhin 13 300 Lübecker pro Tag, die dort täglich entlang fahren. Hinzukommt der Mühlendamm. Die kleine Straße in der Innenstadt ist ebenfalls komplett dicht. Das betrifft zwar nur 6750 Autos am Tag. Aber: Alle diese Autofahrer suchen sich Ausweichrouten durch die Hansestadt. Hinzu kommt die halbseitige Sperrung der Kronsforder Landstraße in dem Abschnitt ab Malmöstraße. Diese täglich 12 200 Wagen müssen ebenfalls einen Umweg fahren.

Lübeck: Das sind die Vollsperrungen. Quelle: Wenzel

Umleitungen mehrfach genutzt

Jetzt wird es spannend, denn die Umleitungs-Routen werden mehrfach genutzt. Wegen der Possehlbrücke müssen Autofahrer ausweichen. Es gibt zwei Strecken. Nummer eins über den Süden: Da geht es über Geniner Straße, Geniner Dorfstraße und den Moislinger Berg. Nummer zwei über den Osten: Da verläuft die Strecke über Mühlentor-Kreisel und Wallstraße. Diese beiden Strecken werden bereits als Umleitung genutzt. Ab Donnerstag trifft der Verkehr dort auf die Autofahrer, die der Vollsperrung der Possehlbrücke ausweichen.

Klicken Sie hier um zahlreiche Fotos von der Problem-Baustelle an der Possehlbrücke in Lübeck zu sehen.

Viel Verkehr am Berliner Kreisel und am Mühlentor-Kreisel

Im Süden wird die Geniner Straße bereits als Umweg genutzt. Wer der halbseitigen Sperrung der Kronsforder Landstraße ausweichen will, der fährt über Geniner Straße und Berliner Kreisverkehr. Dort ist es bereits eng. Denn es gibt eine Baustelle St. Jürgen-Ring direkt nach dem Berliner Kreisel. Die Stadt indes sieht die Situation entspannt. „Das stellt kein Problem dar, weil der Berliner Platz durch die Vollsperrung der Possehlbrücke entlastet ist“, sagt Stadt-Sprecherin Nicole Dorel. Im Osten am Mühlentor-Teller ist es ebenfalls schon voll. Denn dort kommt die Vollsperrung Mühlendamm hinzu. Die Autofahrer dort suchen rund um Mühlentor-Kreisel und Wallstraße eine Zufahrt zur Altstadtinsel. 

Die Kosten der Possehlbrücke

Die Possehlbrücke kostet 20,5 Millionen Euro. Zu den 15 Millionen Euro Baukosten kommen noch weitere 5,5 Millionen Euro an Kosten für Gutachten, Planung, Leitungsverlegungen. Ursprünglich sollte der Neubau nur neun Millionen Euro kosten. Doch dann stritten sich die Stadt und die Baufirma Wayss & Freytag lange und ausgiebig.

Die Einigung kam im Sommer 2018. Die Stadt zahlt 15 Millionen Euro. Dafür baut die Baufirma die Possehlbrücke bis zum 15. November 2019. Eine weitere Vereinbarung: Eine halbe Million extra erhält die Baufirma, wenn der Neubau der Querung vor dem 15. November 2019 steht. Eine Million Euro Strafe muss die Baufirma an die Stadt zahlen, wenn die Brücke nicht bis zum Termin steht.

Voller Lohmühlen-Kreisel

Doch auch im Westen der Stadt ballt sich der Verkehr bereits. Vor allem rund um den Lohmühlen-Teller. Durch die Sperrung der Ziegelstraße, weichen Autofahrer aus über Schönböckener Straße und Fackenburger Allee. Dort gibt es bereits eine Baustelle. Außerdem treffen sie auf die Autofahrer, die zur Autobahn A 1 wollen. Dadurch ist der Lohmühlen-Teller häufig verstopft. Hinzukommt: Auch auf der anderen Seite ballt sich der Verkehr. Die Straße Bei der Lohmühle ist Häufig überlastet. Vor allem an der Kreuzung Bei der Lohmühle Ecke Schwartauer Allee. Denn über diese Kreuzung weichen auch die Autofahrer aus, die nicht mehr über die Josephinenbrücke fahren können. Die ist ebenfalls voll gesperrt.

Wo kann man eigentlich noch langfahren?

Klicken Sie hier, um alle Baustellen in Lübeck auf einer interaktiven Karte zu sehen!

Josephine von Zastrow

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