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Lübeck Stauende übersehen – sechs Verletzte bei Unfall auf A20
Lokales Lübeck Stauende übersehen – sechs Verletzte bei Unfall auf A20
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06:15 26.08.2019
Auffahrunfall am Stauende fordert sechs Verletzte. Quelle: Holger Kröger
Lübeck

Am Sonntagabend kam es gegen 21.40 Uhr zu einem schweren Unfall auf der A20 kurz vor dem Kreuz Lübeck. Ein 29-jähriger Fahrer hat ersten Angaben der Polizei zufolge offenbar – aus dem Tunnel kommend – das Stauende in Richtung Kreuz Lübeck zu spät bemerkt und ist mit hoher Geschwindigkeit auf einen Audi mit polnischem Kennzeichen aufgefahren. Durch die Wucht hat sich der Hyundai aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen überschlagen und ist auf der Fahrerseite liegend an der rechten Leitplanke zum Stillstand gekommen. Zuvor hatte der Wagen noch den Audi A6 eines 57-jährigen Stormarner getroffen und im Heckbereich erheblich beschädigt.

Feuerwehr befreit eine eingeklemmte Person

Wesentlich schlimmer traf es das Fahrzeug aus Polen. In dem Audi saßen ein Vater mit seinen drei Söhnen, die auf dem Weg nach Hamburg waren. Dort sind sie über die Woche gemeinsam für ein Unternehmen tätig. Der Audi wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Mittelleitplanke geschleudert.

Alle vier Insassen wurden dabei verletzt. Ein Mitfahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Berufsfeuerwehr Lübeck aus seinem Fahrzeug befreit werden. Dazu entfernten die Helfer das gesamte Dach des Audi, um eine patientenschonende Rettung des Verletzten zu ermöglichen. Nach Auskunft des Chefs der Lübecker Berufsfeuerwehr, Bernd Neumann, wurde der Mann mit schweren Verletzungen in eine Lübecker Klinik gebracht.

Zwei weitere Mitfahrer mussten mit mittelschweren Verletzungen ebenfalls in Kliniken gebracht werden. Der Fahrer des Hyundai, des Audi A6 sowie ein vierter Mitfahrer im Audi aus Polen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Insgesamt vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der leitende Notarzt kümmerten sich vor Ort um die sechs Verletzten. Helfer der Feuerwache 1 und 2 der Lübecker Feuerwehr sowie diverse Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz.

Rettungsgasse wurde vorbildlich gebildet

Ausdrücklich hebt Bernd Neumann, der diesen Einsatz leitete, das vorbildliche Verhalten der Verkehrsteilnehmer bei der Bildung der Rettungsgasse hervor. Die Rettungsgasse war vom ersten Moment an vorbildlich gebildet und alle Einsatzkräfte kamen ohne Verzögerung zur Einsatzstelle.

In der Nacht zu Montag kam es zu einem Auffahrunfall auf der A20. Sechs Menschen wurden dabei verletzt.

Die drei Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen und die Fahrbahnen aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und jeder Menge Glassplitter von einem Spezialunternehmen gereinigt werden. In Geduld mussten sich die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer üben. Erst gegen 00.30 Uhr konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

Aufgrund des Unfalles staute sich der Verkehr bis weiter hinter die Anschlussstelle Genin zurück. Auch die Ausweichstrecke über die Baltische Allee war vollkommen überlastet.

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