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Lübeck Nach Notruf: Feuerwehr sucht Person im Elbe-Lübeck-Kanal
Lokales Lübeck Nach Notruf: Feuerwehr sucht Person im Elbe-Lübeck-Kanal
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17:37 30.09.2019
Im Elbe-Lübeck-Kanal suchen Polizei und Feuerwehr nach einer Person. Quelle: Holger Kröger
Moisling

Kurz vor neun Uhr kam der Anruf bei der Polizei: Auf dem Elbe-Lübeck-Kanal treibe eine Person hilflos im Wasser. Jemand hatte sie auf der Zugfahrt zwischen Lübeck und Hamburg unter der Eisenbahnbrücke Genin Süd bei Moisling entdeckt. Die Person soll eine auffällige gelbe Weste getragen haben.

Sofort rückte ein Einsatzwagen der Polizei, ein Löschzug von Wache eins und ein Teilzug von Wache 2 sowie ein Rettungswagen aus. Insgesamt 22 Einsatzkräfte durchkämmten das Gelände weitläufig. „Wir haben ein Boot zu Wasser gelassen und das Gelände auf beiden Seiten wasserseitig und landseitig großräumig abgesucht“, sagt der Einsatzleiter der Feuerwehr, Henning Witten. Ein Taucher einer Tauchergruppe der Feuerwehr sowie ein Sonargerät auf dem Boot suchten unter Wasser. Ein Rollerfahrer, der zufällig vorbeikam, half bei der Suche.

Feuerwehr und Polizei haben am Geniner Ufer in Lübeck nach einer vermissten Person gesucht.

Suche wird abgebrochen

„Wir hatten dort Jogger und Arbeiter von Stadtgrün und Verkehr, aber niemand hatte etwas gesehen oder Hilferufe gehört“, sagt Witten. Nach 40 Minuten brachen sie die Suche ab. „Wir vermuten, dass alles gut ausgegangen ist“, sagt Witten. „Vielleicht ist ein Angler ins Wasser gefallen, kam aber von selber wieder heraus und ist nach Hause gegangen“.

„Es gab auch keine Hinweise, dass dort jemand ins Wasser gegangen sein könnte“, sagt Polizeisprecher Dierk Dürbrook. Ein solcher Hinweis wäre eine Angelausrüstung am Ufer gewesen. In den nächsten Tagen werden die Beamten dort „im Rahmen der Streife vermehrt vorbeigucken“.

Von Friederike Grabitz/RND

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