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Lübeck Grünstrand: Neue Grillplätze sind fast fertig
Lokales Lübeck Grünstrand: Neue Grillplätze sind fast fertig
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17:35 10.05.2019
Die Würstchen können bald gebrutzelt werden: Auf dem Grünstrand sind jetzt fast alle neuen Grillplätze fertig. Quelle: Thomas Krohn
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Travemünde

Obwohl das Wetter noch nicht so richtig mitmacht: Der Sommer steht vor der Tür. Spätestens dann ist auch die Grillsaison in vollem Gange. Da passt es, dass die neuen Brutzelplätze am Grünstrand kurz vor ihrer Fertigstellung stehen. Vier sind bereits mit Steinen eingefasst und frisch geharkt, die letzten beiden sollen in den nächsten Tagen folgen.

Grillen am Grünstrand nur noch an festen Plätzen

Damit stehen Grillfreunden künftig insgesamt acht Plätze zur Verfügung: außer den sechs neuen mit je einer Fläche von etwa sechs Quadratmetern weiterhin die bisherigen, die deutlich größer sind und zudem einem Rost und fest installierte Sitzgelegenheiten bieten. Die neuen Plätze sind mit einem Sand-Kies-Gemisch aufgefüllt, auf dem die Nutzer ihre mitgebrachten Grills aufstellen dürfen. Woanders auf dem Grünstrand ist das Grillen künftig verboten. Auch die Zeit ist limitiert, denn gegrillt werden darf nur noch bis 21 Uhr.

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Stadt schränkt Grillen nach Beschwerden ein

Bis 2018 war das Fleischbrutzeln auf der gesamten Grünfläche zwischen Kurpromenade und Kaiserallee noch erlaubt. Das hatte Wirtschaftssenator Sven Schindler (SPD) ein Jahr zuvor verfügt. Dann lockte der Super-Sommer 2018 fast jeden Tag unzählige Ausflügler auf die Wiese, die ihre Utensilien mitbrachten und grillten, was die Holzkohle hergab. Bis zu 40 Grills standen mitunter an einem Tag auf dem Grünstrand. Schnell hagelte es Beschwerden, vor allem von Anliegern, die sich durch Qualm, Fleischgeruch und Ruhestörung belästigt fühlten.

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Sicherheitsdienst soll Einhaltung der Regeln überwachen

Zudem wurde beklagt, dass einige Nutzer die Strandduschen, die öffentlichen Toiletten und sogar das Wasserspiel auf dem Spielplatz zum Abwasch ihres Geschirrs zweckentfremdeten. Im Herbst folgten zahlreiche Gespräche von Stadt, Kurbetrieb sowie Gegnern und Befürwortern der Grill-Aktivitäten. In der Bürgerschaft lieferten sich die Politiker einen heftigen Schlagabtausch. Kritisiert wurde unter anderem, dass ein privater Sicherheitsdienst die Einhaltung der neuen Regeln überwachen soll.

Thomas Krohn