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Lübeck So schützen sich TW-Besucher vor der Hitze
Lokales Lübeck So schützen sich TW-Besucher vor der Hitze
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11:41 25.07.2019
Abkühlung mal anders: Sven Slowak, THW-Einsatzleiter, ist 21 Jahre bei der Travemünder Woche dabei, aber noch nicht getauft. Das wurde jetzt nachgeholt. Quelle: LN
Lübeck

Die Temperaturen bewegen sich oberhalb der 30-Grad-Marke. Die Sonne brennt. Der Schweiß läuft. Das Wetter auf der 130. Travemünder Woche zeigt sich von seiner schönsten Seite. Aber die Gluthitze kann auch ziemlich anstrengend sein – besonders wenn man nicht nur zum Spaß auf der TW ist.

Lesen Sie alle Geschichten zur Travemünder Woche auf unserer Themenseite. In unserem Liveticker berichten wir über Aktuelles von der See und der Festmeile.

Ein Fußbad im Planschbecken – oder im Meer

Die ehrenamtlichen TW-Helfer müssen während des Segelfestes den ganzen Tag in ihren Büros schuften. Die Ventilatoren laufen zwar auf Hochtouren, aber das ist auch nicht viel mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. „Für die Pausen haben wir ein Planschbecken mit kaltem Wasser aufgestellt“, sagt Helferin Carola Kahrs. „Das ist so herrlich entspannend und macht auch noch Spaß.“

Spaß bei ihrem Fußbad hat auch Lara. Mit ihren neun Monaten kommt die Hamburgerin das erste Mal in ihrem Leben in Berührung mit dem erfrischenden Ostseewasser. „Sie mag das“, sagt Mutter Verena Töpper, die mit ihrem Mann und Lara einen Tagesausflug nach Travemünde macht. „Und wir natürlich auch. Wir mussten mal raus der Großstadt. Die Ostsee ist unschlagbar!“

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man mit den tropischen Temperaturen auf der Travemünder Woche umgehen kann. Sehen Sie hier, was sich TW-Besucher, Standbetreiber und Helfer alles einfallen lassen.

Trinken, trinken, trinken!

Die beiden TW-Helfer Marco Rohlf und Christian Wolfgramm mussten ein bisschen kreativ werden, um sich vor der Hitze zu schützen. Sie haben sich für ihr Boot eine Plane gespannt – ein Sonnensegel Marke „Eigenbau“. „Das geht sonst gar nicht“, sagt Rohlf. „Wenn dir den ganzen Tag die Sonne auf den Kopf knallt, wirst du verrückt. Und wir achten darauf, dass wir viel trinken. Es kann eigentlich gar nicht genug sein.“ Außerdem wichtig: Bei jeder Gelegenheit raus aus den dicken Stiefeln und rein in die Flipflops.

Flip-Flops würde Daniel Döding auch gern tragen, aber das geht nicht. Der 26-Jährige steht am rund 250 Grad heißen Grill und verkauft Würstchen im „Grillhaus Freitag“. „Ich versuche so oft wie möglich eine Pause zu machen und ein schattiges Plätzchen zu finden, außerdem trinke ich viel Wasser“, sagt der Lübecker. „Sechs bis neun Liter gehen am Tag auf jeden Fall weg.“

Für „Kira“ ist es gar nicht so einfach, genug Trinken zu finden. Die Rottweilerdame ist darauf angewiesen, dass hundefreundliche Standbetreiber Wassernäpfe bereitstellen. „Hier auf der TW geht es eigentlich“, sagt Herrchen Udo Rudolph aus Sachsen-Anhalt, der mit seiner Familie und seinen beiden Hunden Urlaub an der Ostsee macht. „Meine Tochter Leonie hat da ein Auge drauf, sie liebt ,Kira‘. Da muss ich mir nicht so viele Sorgen machen.“

„So wenig wie möglich bewegen“

Andreas Bruhn hat seine ganz eigene Taktik gefunden, um der Gluthitze zu trotzen. Der 77-Jährige weist die Autofahrer ein, die auf dem Parkplatz Leuchtenfeld parken wollen – und hat dabei die Ruhe weg. „Meine Devise: So wenig wie möglich bewegen“, sagt Bruhn. „Dann kommt man auch nicht ins Schwitzen.“

Ole Bartels hingegen bewegt sich bei der Hitze gern und schnell – aber nur Richtung Wasser. Dem 17-Jährigen setzen die tropischen Temperaturen schon ziemlich zu. „Nach einer Zeit muss ich einfach in die kühle Ostsee rennen. Das geht nicht anders“, sagt der Schüler aus Scharbeutz. „Ich habe ja die Ostsee auch zu Hause direkt vor der Haustür und kühle mich darin ab. Aber hier in Travemünde finde ich den Strand besser.“

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