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21:45 19.01.2018
Emma McNairy (l.) und Cynthia Walther besprechen die letzten Details für die Demonstration. Quelle: Foto: Max Von Schwartz
Lübeck

„Es ist schön, die Demokratische Partei mit zu Hause zu haben“, erzählt Cynthia Walther, die Leiterin der Lübecker Gruppe, eine Untergruppe der Democrats Abroad Hamburg. „Die Democrats Abroad sind ein anerkannter Teil der Demokratischen Partei, also können wir direkt Einfluss auf Dinge in Amerika nehmen.“

Die Lübecker Gruppe ist noch relativ jung. Erst im März vergangenen Jahres wurde sie gegründet. „2014 leben rund 300 amerikanische Staatsbürger in Lübeck“, sagt Walther. „Unser Ziel ist es, den Amerikanern in Deutschland und der ganzen Welt eine Stimme zu geben und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in amerikanischer Politik zu engagieren.“

Emma McNairy ist ebenfalls Mitglied. „Ich finde es schön, mit Menschen zu reden, die ähnliche politische Einstellung haben wie ich.“ Ursprünglich kommt McNairy aus Austin, Texas, vor einigen Jahren zog es die Opernsängerin nach Deutschland. „Es gibt viel, was sich die USA von Deutschland abgucken sollte“, erzählt sie. „In den USA sollte es eine gesetzliche Krankenversicherung nach deutschem Vorbild geben, außerdem denke ich, dass die Universitäten kostenlos sein müssen, da sich viele Amerikaner höhere Bildung nicht leisten können.“ In den USA wäre es McNairy nicht möglich gewesen, als Opernsängerin zu arbeiten. „In den Staaten verschwindet die Mittelschicht, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. In den USA hätte ich drei Jobs haben müssen und würde trotzdem in Armut leben.“

„Wir werden de facto als 51. Staat gesehen“, erzählt Cynthia Walther. „Wir können auf alles in der Demokratischen Partei Einfluss nehmen und natürlich auch an den Vorwahlen teilnehmen. An vielen Orten, an denen die Demokraten vorher nicht populär gewesen seien, würden sie plötzlich Wahlen gewinnen.“

„Wir helfen den Amerikanern in Lübeck ihre Rechte wahrzunehmen, nicht zuletzt das Wahlrecht“, sagt Walther. Um über die eigene Arbeit zu informieren, wollen die Democrats Abroad am 3. Februar einen Stand in der Fußgängerzone aufbauen. Außerdem nimmt die Gruppe heute am „March for Democracy“ teil. Der Marsch in Hamburg soll an die Werte der Demokratie erinnern, die die Democrats Abroad in Gefahr sehen. Die Demonstration beginnt um 13.30 Uhr am Hamburger Rathaus und soll zur US-Botschaft führen.

mvs

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