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Lübeck Verband: Mieterverein schürt Ängste
Lokales Lübeck Verband: Mieterverein schürt Ängste
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15:33 06.02.2019
Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, kritisiert den Lübecker Mieterverein. Quelle: Florian Grombein
Lübeck

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) kritisiert den Lübecker Mieterverein für „unverantwortliche Panikmache“. Die Lage auf dem Lübecker Wohnungsmarkt sei angespannt, von einer Wohnungsnot könne aber keine Rede sein, erklärt VNW-Direktor Andreas Breitner.

Die drei großen Lübecker Wohnungsgesellschaften, die im VNW organisiert seien, hätten im vergangenen Jahr zusammen 1447 Wohnungen neu vermietet – für Mieten zwischen 5,69 und 7,66 Euro kalt pro Quadratmeter. So habe der Lübecker Bauverein 358 Wohnungen neu vermietet für durchschnittlich 6,95 Euro. Die „Trave“ haben 554 neue Mieter gefunden, die im Schnitt 5,69 Euro zahlen. 317 Wohnungen habe die Neue Lübecker für durchschnittlich 7,66 Euro pro Quadratmeter neu vermietet. Breitner: „Diese Unternehmen sind Garant dafür, dass Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen sich das Wohnen in Lübeck leisten können.“

Der Mieterverein weist aber darauf hin, dass der Wohnungsbestand der drei Gesellschaften von zusammen rund 17 300 Wohnungen weniger als ein Drittel des Gesamtmarktes ausmacht. Mieterverein-Geschäftsführer Thomas Klempau: „Es ist unseriös, den Anschein zu erwecken, dass die Durchschnittsmieten dieser Unternehmen für den Gesamtmarkt repräsentativ seien.“

Kai Dordowsky

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