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Lübeck Viele Einsätze - kleine Streitigkeiten
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10:37 02.01.2017
Auch vor dem Holstentor blieb der Abfall des Feuerwerks liegen. Quelle: Holger Kröger
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Lübeck

Gegen 0.30 Uhr wurden fünf Funkstreifen in die Rübenkoppel gerufen, weil ein Bewohner dort mehrere Personen mit einem Luftgewehr bedroht haben soll. Zu der Eskalation sei es infolge eines Streits wegen Böllerwürfen und Handgreiflichkeiten gekommen. Zeugen berichteten, dass der Verdächtige dann mit einer anderen Person in einem Auto davongefahren sei. Später stellte sich der 33-Jährige auf dem 3. Revier – zu der Waffe machte er keine Angaben, bei einer Hausdurchsuchung wurde keine gefunden.

Nach der Feier ist vor dem Aufräumen. In Lübeck lag heute morgen noch jede Menge Feuerwerksmüll. 

Zu einem weiteren Einsatz in Verbindung mit Schusswaffen kam es am Holstentor. Kurz nach Mitternacht feuerten zwei Männer aus Lübeck dort mit Schreckschusswaffen in die Luft, eine Frau meldete den Beamten vor Ort, dass auch auf sie gezielt worden sei. Die Beamten konnten die verdächtigen Männer ermitteln, verletzt wurde nach aktuellen Stand niemand. Insgesamt zeigte die Polizei am Holstentor verstärkt Präsenz. Rund 500 Menschen hätten dort kurz vor Mitternacht in den Jahreswechsel gefeiert, dem äußeren Anschein habe es sich größtenteils um Migranten gehandelt, die nicht geschlossen agierten, laut Muhtz in kleineren Gruppen aber teilweise aggressives Verhalten gezeigt hätten.

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Für die Feuerwehr gab es etwas weniger zu tun. Im Kieselgrund kam es gestern am frühen Abend zu einem Küchenbrand, der aber zügig gelöscht werden konnte. Im Hudekamp brannten kurz vor Mitternacht Gegenstände auf einem Balkon. Insgesamt musste sechs Mal Müll und anderer Unrat auf den Straßen gelöscht werden; acht Mal mussten die Einsatzkräfte zu brennenden Containern ausrücken.

Acht Mal mussten die Einsatzkräfte zu brennenden Containern ausrücken Quelle: Holger Kröger

In Stormarn und im Herzogtum Lauenburg verlief der Jahreswechsel nach Empfinden der eingesetzten Beamten merklich „unruhiger“ als im vergangenen Jahr. 12 mal mussten die Beamten wegen Körpervertzung ausrücken. Außerdem kam es zu Sachbeschädigungen und kleineren Bränden.

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