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Lübeck Zehntausende sehen Volksfestumzug in Lübeck
Lokales Lübeck Zehntausende sehen Volksfestumzug in Lübeck
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18:09 08.07.2018
Quelle: Holger Kröger
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Lübeck

An der Ecke Wahmstraße/Königstraße wurden erstmal die Schausteller selbst mit roten Marzipan-Herzen versorgt - Bürgerschaftsabgeordnete verteilten die Süßigkeit.

Zentnerweise Süßes

Und davon gab es zentnerweise auch an die vielen Zaungäste. Es regnete nur so Kamellen, und die Quellen schienen nicht zu versiegen. Aber auch Plüschtiere, echte Rosen, Müsliriegel, selbst Gesichtsmasken und Luftballons wurden in die Menge geworfen.

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Hier die Bilder von unserem Reporter Holger Kröger

Hier sehen Sie die Bilder vom Umzug in Lübeck. 

Zu sehen gab es viel: Vom Sportverein Rot-Weiß-Moisling brillierte eine Karate-Kinder-Gruppe mit einer Vorführung mitten auf der Holstentraße. Cheerleader-Mädchen des TuS Lübeck zeigten Pyramiden aus ihren Körpern, der Lübeck-Schlutuper Hundeverein war mit einigen (braven) Sporthunden am Start.

"Dabei zu sein macht Spaß", Bürgermeister Lindenau

Der Verein Lübecker Köche präsentierte sich in der weißen Kluft, und Freiwillige Feuerwehren zeigten sich vom tonnenschweren Schlauchwagen bis hin zum Mann im kiloschweren Schutzanzug. Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) genoss das Bad in der Menge. "Dabei zu sein macht Spaß", so Lindenau, der auf dem letzten der 13 toll in Szene gesetzten Wagen - dem Rathauswagen - in mittelalterlicher Bürgermeister-Kluft Platz genommen hatte.

Volksfestumzug durch die Altstadt

Die etwa zweistündige Tour führte durch die Königstraße bis zum Koberg, verlief durch Breite Straße, Beckergrube, Schüsselbuden, Holstenstraße, hin zur Willy-Brandt-Allee. Wie immer, predigte Petri-Pastor Dr. Bernd Schwarze von der rollenden Kanzel, und Jörg Semrau, Chef des Lübecker Verkehrsvereins, gab sich munter mit schwarzer Melone auf dem Kopf.

"Kinner's, wat de Tied vergeiht" (für Nichtplattler: Kinder, was die Zeit vergeht), so hieß das Motto des 170. Volksfestzuges, dem am Sonntagmorgen ein Gottesdienst in St. Marien vorausging. Für Kerstin Müller war es "ein Muss", dabei zu sein. Die Lübeckerin ist überzeugt: "Das gehört zu Lübeck dazu". Und deshalb habe sie auch gleich acht Familienmitglieder "mitgeschleppt", so Müller. jac

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