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Lübeck Vorsicht Stau: In Lübeck werden zahlreiche Straßen gesperrt
Lokales Lübeck Vorsicht Stau: In Lübeck werden zahlreiche Straßen gesperrt
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23:34 17.07.2019
Nichts geht mehr: In der Stadt sind viele Straßen gesperrt wie hier der Mühlendamm in der Innenstadt. Etliche Fahrbahnen werden im Sommer saniert. Quelle: Agentur 54°
Lübeck

Die Sperrungen der Straßen häufen sich. Denn die Stadt saniert Fahrbahnen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Baustellen im Lübecker Stadtgebiet.

Vollsperrung Mühlendamm bis Ende November

Nichts geht mehr über den Mühlendamm in der Innenstadt. Seit Montag ist die Straße voll gesperrt. Dauer: bis zum 22. November. Betroffen sind 6750 Autos. Zwischen der Wallstraße bis zur Musterbahn wird die Straße neu gemacht – sowie direkt vor dem Zeughaus. Das heißt: Über die Wallstraße geht es jetzt nicht mehr in den Mühlendamm. Bereits von der Possehlstraße und vom Lindenplatz müssen Autofahrer anders fahren: über die Obertrave, Marlesgrube, Pferdemarkt. Die Sommer-Sperrung der Obertrave ist deshalb aufgehoben. Wer zur Musterbahn will, muss über die Mühlenstraße fahren und dann eine Schleife drehen über Königstraße und Aegiedenstraße. So geht es wieder in die Mühlenstraße und dann in die Musterbahn.

Wo kann man eigentlich noch langfahren?

Klicken Sie hier, um alle Baustellen in Lübeck auf einer interaktiven Karte zu sehen!

Kronsforder Landstraße stadteinwärts gesperrt

Die Kronsforder Landstraße im Süden der Stadt ist ebenfalls dicht – in Richtung stadteinwärts. Seit Montag gilt die Sperrung. Sie dauert bis Mittwoch, 7. August. Betroffen sind täglich 12 200 Wagen. Es gibt eine Umleitung. Wer in die Stadt fahren will, muss die Malmöstraße nehmen und die Geniner Straße. In dem Zuge wird stadtauswärts die Kronsforder Landstraße zur Einbahnstraße – von der Straße „Auf der Domkoppel“ bis zur Einmündung „Malmöstraße“. Grund für die Sperrung: Das neue Wohngebiet Rothebek wird erschlossen. Ab März 2020 wird dort gebaut.

Das sind die wichtigsten Sperrungen in 2019 mit Ort und Datum.

Wesloer Brücke: eine Spur gesperrt

Eine neue Sperrung kommt ab Freitag hinzu: Die Wesloer Brücke wird von Freitag, 19. Juli, bis Mittwoch, 24 Juli, gesperrt – auf einer Fahrspur. Betroffen sind täglich 13 610 Wagen. Autofahrer können im Wechsel stadteinwärts und stadtauswärts an der Baustelle vorbei fahren. Fußgänger und Radfahrer können ebenfalls an der Baustelle vorbei. Die Wesloer Brücke wird frisch asphaltiert. Das dauert zwei bis drei Tage. Die Arbeiten werden je nach Wetter in der Woche erledigt. Rückblick: Die Wesloer Brücke ist erst vor ein paar Jahren neu gebaut worden – für 2,2 Millionen Euro. Die Arbeiten dauerten von Mitte 2012 bis Mitte 2013.

Noch eine Vollsperrung: Ziegelstraße bis Ende September dicht

Kein Durchkommen mehr in der Ziegelstraße für zwei Monate: Der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Ziegelteller und der Beethovenstraße wird voll gesperrt. Los geht es am Montag, 22. Juli. Gesperrt wird bis Freitag, 27. September. Betroffen sind täglich 13 280 Autofahrer. Die Umleitung führt über Beethovenstraße, Schönböckener Straße und Artlenburger Straße. Die Straße in dem Bereich wird komplett neu gemacht. Dazu müssen die Bauarbeiter die Straße auf einer Fläche von 3750 Quadratmetern aufreißen und gehen 55 Zentimeter tief in den Boden. Ab Oktober wird ein weiterer Abschnitt der Ziegelstraße neu gemacht – zwischen dem Kreisel und der Fackenburger Allee. Nach Angaben der Stadt werden die Arbeiten in der Nacht und am Wochenende erledigt.

Wieder eine Vollsperrung: Possehlbrücke

Lübecks Dauer-Baustelle wird ebenfalls voll gesperrt: Die Possehlbrücke ist komplett dicht vom Donnerstag, 25. Juli, 7 Uhr, bis Donnerstag, 8. August, um 7 Uhr. Der Grund: Die beiden neuen Brückenteile werden miteinander verbunden. Betroffen sind täglich 32 500 Autofahrer. Die Stadt will eine Umleitung ausschildern. Allerdings ist das schwierig, denn die Querung ist eine Hauptverkehrsader. Wer stadteinwärts will, kann über den Mühlentorteller fahren. Wer stadtauswärts will, kann die Ratzeburger Allee nutzen.

Die Stadt und die Staus

Die Stadt spricht nicht von Stau im Stadtgebiet, sondern von „Verkehrsbehinderungen“. Bei fast jeder Baustellen-Nachricht, wir folgender Text dazu geschrieben:

„Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.“

Informationen zu Baustellen in Lübeck stellt die Stadt im Internet bereit unter www.baustelleninfo.luebeck.de 

Radfahrer und Fußgänger können die Possehlbrücke während der Vollsperrung aber queren. Nach dem Ende der Sperrung ist für Autofahrer wieder eine Spur frei. Die Baustellen-Ampel führt sie abwechselnd stadteinwärts und stadtauswärts. Die Possehlbrücke wird noch ein weiteres Mal gesperrt. Von Freitag, 4. Oktober, bis Sonntag, 6. Oktober. Dann sollen die Fahrbahnen asphaltiert werden wie auch der Knotenpunkt vor der Brücke – an der Kreuzung Lachswehrallee und Possehlstraße. Mitte November soll der Neubau der Possehlbrücke fertig sein. Kosten: 20,5 Millionen Euro.

Josephinenbrücke: Voll gesperrt seit Januar

Die Josephinenbrücke ist bereits seit Anfang des Jahres komplett dicht. Die Vollsperrung dauert bis Weihnachten. Betroffen davon sind täglich 17 400 Autofahrer. Radfahrer und Fußgänger können die Querung passieren. Die marode Brücke wird völlig neu gebaut – für 4,37 Millionen Euro. Es gibt keine extra Umleitung. Die Autos müssen ausweichen über Einsiedelstraße, Karlstraße, Schwartauer Allee.

Staugefahr bei vielen Baustellen

Viele Baustellen, viele Staus. Allerdings hofft die Stadt auf wenig Verkehrschaos. „Es sind Sommerferien, so dass der Berufsverkehr geringer ist“, sagt Stadt-Sprecherin Nicole Dorel. Und die Überschneidung der Sperrungen von Possehlbrücke und Kronsforder Landstraße? „Das stellt kein Problem dar, weil der Berliner Platz durch die Vollsperrung der Possehlbrücke entlastet ist.“

Josephine von Zastrow

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