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Lübeck Der Star der Windart am Fährhafen Travemünde
Lokales Lübeck Der Star der Windart am Fährhafen Travemünde
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06:59 17.04.2019
Hat in Travemünde Segel gesetzt: LandArt-Künstler Jens J. Meyer hat das Leitschiff der „Windart“ aufgebaut. Quelle: Friederike Grabitz
Travemünde

Weiß und filigran wie eine Segeljolle spannt es zwischen dem Fähranleger und der Vorderreihe seine Segel auf: Seit Dienstag hat Travemünde ein neues Kunstwerk. Mit besonders stabilen Seemannsknoten vertäut der Essener LandArt-Künstler Jens J. Meyer die letzten Polyester-Segel an den weißen Glasfaserstreben. Licht und Schatten fangen sich in den locker übereinander gesetzten Dreiecken. Das „Sehzeichen“ sieht aus, als würde es gleich in See stechen, aber es ist fest im Boden verankert.

Der Name der Skulptur ist angelehnt an Seezeichen, also Bojen oder Leuchttürme als Markierungen für Seefahrer. Sie soll „für alle Vorbeigehenden diesen Ort markieren, als Orientierungszeichen für das gute Sehen“, sagt Jens J. Meyer. Es ist eine maritime Skulptur, die er 2006 schon einmal in Buenos Aires aufgebaut hat, „damals mit Bambus-Verstrebungen, aber für Travemünde habe ich eine stabilere Struktur gesucht“.

Der international gefragte Künstler ist auf dem Sprung zu einem Projekt nach Taiwan. Deswegen hat er sein „Sehzeichen“ schon einen knappen Monat vor der Eröffnung am 11. Mai aufgebaut. „Es wird unser Headliner für die WindArt 2019“, sagt Maria Elena Bunzendahl, zweite Vorsitzende des Vereins für Kunst und Kultur zu Travemünde e.V.. Der Verein organisiert die Ausstellung mit insgesamt 20 Open-Air-Kunstwerken in ganz Travemünde. In diesem Sommer gibt es vier zusätzliche Kunstwerke. „Unser Budget ist mit 15 000 Euro, davon 4000 für das 'Sehzeichen', sehr klein“, sagt der Vereins-Schriftführer Jürgen Kowitz.Im Oktober, bevor die großen Stürme kommen, wird Meyer die Skulptur wieder abbauen. Er ist das sechste Mal auf der WindArt vertreten.

Friederike Grabitz

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