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Lübeck Wohnen mit Anschluss: Richtfest in der Schützenstraße
Lokales Lübeck Wohnen mit Anschluss: Richtfest in der Schützenstraße
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23:02 26.06.2018
Bürgermeister Jan Lindenau, Vorstand Stefan Probst vom Lübecker Bauverein und Architekt Norbert Hochgürtel (v. l.) feiern mit rund 100 Gästen das Richtfest für das Neubauprojekt „Wohnen mit Anschluss“. Quelle: Foto: Cosima Künzel
St. Lorenz Süd

„Das Besondere an diesem Projekt ist unter anderem die unmittelbare Nähe zum Hauptbahnhof“, betont Vorstand Stefan Probst vom Lübecker Bauverein. „Wir sehen hier eine ganz hervorragende Wohnlage für alle Altersgruppen.“ Laut Genossenschaft sind die 75 Wohnungen auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück sowohl für Familien als auch für Singles, Paare und Senioren geeignet. „Das vielfältige Angebot umfasst modernes Wohnen für die Altersgruppe 20 plus, junges Wohnen für die Altersgruppe 40 plus sowie urbanes Wohnen für die Altersgruppe 60 plus.“

Eckdaten zum Neubau

Die Wohnungen in der Schützenstraße sind überwiegend barrierefrei und haben individuelle Einbauküchen. Es gibt Balkone, Loggien oder Terrassen und Keller- oder Fahrradräume. Angeboten werden Ein- bis Vierzimmerwohnungen, der Großteil sind Zweizimmerwohnungen mit etwa 47 bis 81 Quadratmetern.

In Anwesenheit von rund 100 Gästen betonte Probst, dass der Lübecker Bauverein schon immer im Neubau von Wohnungen aktiv gewesen sei. „Auch als weniger laut danach gerufen wurde.“ Ausdrücklich will das genossenschaftliche Wohnungsunternehmen nicht nur alle Generationen ansprechen, sondern auch diejenigen, die „auf moderne urbane Mobilitätskonzepte setzen und vielleicht sogar ganz auf ihr Auto verzichten können“. Neben den 30 Stellplätzen in der Tiefgarage gebe es daher auch drei Plätze für die Kooperation mit dem Car-Sharing-Unternehmen „Statt-Auto“, so Probst. Das Bauprojekt mit einem Investitionsvolumen von 15,8 Millionen Euro soll komplett im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein.

Probst zeigte sich besonders erfreut über die Anwesenheit und den Redebeitrag von Bürgermeister Jan Lindenau (SPD). Er werte es „auch als Zeichen dafür, dass der Wohnungsbau in der Hansestadt Chefsache ist“. Lindenau wiederum sprach in seiner Rede von einem guten Tag für die Stadt. „Es ist ein Tag, an dem wir unserem Ziel 4000 neue Wohneinheiten bis 2025 deutlich näher kommen.“

Das Projekt zeige zudem, dass das Thema bezahlbares Wohnen beim Lübecker Bauverein gut aufgehoben sei, so der Bürgermeister.

Cosima Künzel