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18:10 11.05.2018
Travemünde

250 Einheiten in Mehrfamilienhäusern, 60 Einzelhäuser, 64 Doppelhaushälften, 90 Reihenhäuser und 55 Stadthäuser will ein Investor auf dem fast 32 Hektar großen Areal zwischen Dreilingsberg, der Straße An der Bäk und der Bundesstraße 75 errichten. Nach Angaben der Bauverwaltung muss für die 500 Wohneinheiten eine Kita mit acht Gruppen errichtet werden. Geprüft werden müsse zudem, ob die Stadtschule Travemünde die über 100 Grundschüler, die dort eines Tages wohnen werden, aufnehmen kann, oder ob im Baugebiet eine neue Schule gebaut werden muss. Mit der „Neuen Teutendorfer Siedlung“

will die Verwaltung Druck vom angespannten Wohnungsmarkt nehmen.

Bis zum ersten Spatenstich geht aber noch Zeit ins Land. Die Bauverwaltung muss das Gelände aus dem Landschaftsschutz herausnehmen und sich außerdem in einem Zielabweichungsverfahren mit dem Land abstimmen. Denn das Gebiet steht nicht im Regionalplan des Landes als Wohnland.

Die grün-alternativ-linke GAL-Fraktion scheiterte mit dem Versuch, dem Investor Energieeffizienzhäuser vorzuschreiben. „Regelmäßig lehnt der Bauausschuss Vorstöße der GAL ab, die modernen Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes dienen“, kritisiert Carl Howe. Kritik am Beschluss des Bauausschusses äußert auch Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer. Schon vor drei Jahren machte Braun darauf aufmerksam, dass auf der Fläche bis zu 2000 Gänse und Schwäne überwintern. „Im vorletzten Winter wurden Vogelscheuchen aufgestellt“, berichtet Braun, „im letzten Winter nicht, da waren die Tiere wieder da.“ Die Verwaltung hat die Vögel zählen lassen. Ende 2016 wurden 1100 festgestellt, aber die würden nicht jedes Jahr hier rasten. Matthias Braun: „Die Stadt hat bisher keine Idee, was sie gegen den Verlust des Rastplatzes tun will.“

dor

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