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Lübeck Zirkus hinterlässt verwüstete Holstentorwiese
Lokales Lübeck Zirkus hinterlässt verwüstete Holstentorwiese
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23:10 20.08.2015
Nicht nur die Natur, auch einige Bänke wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Bald soll alles wieder aussehen wie vorher.
Nicht nur die Natur, auch einige Bänke wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Bald soll alles wieder aussehen wie vorher. Quelle: Holger Kröger
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Zerstörte Bänke, verwüstetes Gras. Die Holstentorwiese zwischen Possehlstraße und Wallstraße sieht momentan nicht besonders repräsentabel aus. Wohin das Auge reicht — das Chaos beherrscht den ehemals grünen Platz vor der Holstentorhalle. Allerdings zog weder ein Unwetter über Lübeck noch fiel der Platz Randalierern zum Opfer. Verursacher der Schäden ist der Circus Roncalli, der am vergangenen Sonntag nach erfolgreichen Spielwochen in Lübeck seine Zelte abbrach und sich auf den Weg zur neuen Spielstätte in Hamburg machte.

Der Zustand der Wiese ist für die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) jedoch weder Ärgernis noch eine Überraschung. Alles war bereits im Vorfeld mit Roncalli besprochen. „Das Zelt und alle Wagen auf der kleinen Holstentorwiese unterzubringen, war eine ganz knappe Sache. Natürlich sieht der Platz hinterher ein bisschen verwüstet aus“, erklärt Doris Schütz von der LTM. Die Schäden an und auf der Wiese am Holstentor seien eingeplant gewesen. „Es gibt eine Vereinbarung mit der Stadt. Der Bereich Stadtgrün übernimmt die Wiederherstellung des Platzes — der Circus Roncalli trägt selbstverständlich die Kosten der Arbeiten“, so Schütz. Am Montag habe es ein Treffen mit dem Bereich Stadtgrün gegeben. Dabei wurden sämtliche Schäden an Natur und Architektur zu Protokoll genommen und ein Kostenvoranschlag gemacht.

Wird das Angebot der Stadt angenommen, sollen die Wiederherstellungsarbeiten auf der Holstentorwiese schon nächste oder übernächste Woche beginnen. „Ein genauer Termin steht nicht fest, doch die Arbeiten werden so schnell wie möglich ausgeführt“, so Schütz. Die Lübecker müssen also nicht um ihre Wiese fürchten. „Alles wird wieder in den Ausgangszustand zurückversetzt“, versichert Schütz.

tp