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Nordwestmecklenburg 14825 Kinder haben Zeugnisse bekommen
Lokales Nordwestmecklenburg 14825 Kinder haben Zeugnisse bekommen
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18:10 07.07.2018
Sind stolz auf ihre Zeugnisse: Jette Lojewski, Leo Feichtinger und Helene Grundmann (v. l.) mit ihrer Lehrerin Anke Bollbuck von der Rudolf-Tarnow-Schule in Wismar. Quelle: Foto: Michaela Krohn
Wismar

Endlich Sommerferien: Mit großem Applaus und Hurra haben am Freitag die Kinder an der Rudolf-Tarnow-Schule in Wismar ihre Zeugnisse in Empfang genommen. Gleich 16 Grundschüler hatten ausschließlich die Note 1 auf dem Zeugnis. „Darüber freue ich mich riesig“, kommentierte Schulleiter Uwe Möller. Auch in der Klasse 3a von Lehrerin Anke Bollbuck haben gleich mehrere Schüler sehr gute Zeugnisse – darunter auch die Neunjährigen Jette Lojewski, Leo Feichtinger und Helene Grundmann. Sie sind drei von insgesamt 14825 Schülern in ganz Nordwestmecklenburg, die vorgestern ihren letzten Schultag vor den Sommerferien gefeiert haben.

Schülerzahlen

5707Kinder besuchen im Landkreis Nordwestmecklenburg eine Grundschule.

4180 gehen in eine Regionale Schule, 1061 in eine Gesamtschule, 835 in eine Förderschule und 3042 besuchen das Gymnasium.

1650 Jugendliche gehen zur Berufsschule. Ihr Schuljahr endet erst am 20. Juli.

Während die Kinder und Jugendlichen in den Ferien sind, geht die Arbeit an vielen Schulen erst los. Denn die Schullandschaft in der Region steht vor einigen gravierenden Veränderungen. So werden Baumaßnahmen an den Gymnasien in Wismar, Grevesmühlen, Schönberg, Gadebusch und Neukloster durchgeführt. Auch an den Förderschulen in Wismar, Gadebusch, Schönberg, Grevesmühlen, Neuburg und Neukloster wird gebaut und saniert, genauso wie am Berufschulzentrum Nord mit den drei Standorten in Wismar und Zierow.

Die Kinder der Wismarer Fritz-Reuter-Grundschule sind seit November in einem Ausweichquartier am Friedenshof untergebracht. Denn ihr Schulgebäude aus dem Jahr 1891 in der Dahlmannstraße wird aufwendig saniert, bekommt eine eigene Sporthalle und einen Hort. Erst im Sommer 2019 soll alles fertig sein.

Beschlossene Sache ist zudem der Neubau einer Grundschule an der Bürgermeister-Haupt-Straße. Nach derzeitiger Planung ist die Fertigstellung für Juni 2020 vorgesehen. Bis dahin werden die Schüler weiter am Standort der Grundschule am Friedenshof unterrichtet. Doch die Räumlichkeiten sind erschöpft. Daher wird zur Erweiterung der Kapazitäten bis zur Fertigstellung des Schulneubaus ein Ersatzbau nahe der Grundschule an der Hanns-Rothbarth-Straße in Containerbauweise errichtet. Die Bürgerschaft hatte erst am Donnerstag den Weg geebnet für die Vergabe der Bauleistungen, Lieferung und Montage. Bis zum Schulbeginn im August sollen die Schulcontainer nutzbar sein.

Die Schüler der Goethe-Gesamtschule in der Wismarer Altstadt werden im neuen Schuljahr im angestammten Schulgebäude lernen. Dann will es der Landkreis komplett sanieren – wahrscheinlich von Mitte 2019 bis Mitte 2021. Schüler und Lehrer ziehen in dieser Zeit vollständig in eine Containeranlage auf dem früheren Sportplatz vor der alten Brecht-Sporthalle am Friedenshof.

Außerdem muss sich der Landkreis Nordwestmecklenburg entscheiden in puncto Gerhart-Hauptmann-Gymnasium. Die zentrale Frage lautet: Wird das GHG komplett saniert oder entsteht ein Neubau am Friedenshof? Lange Zeit galt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes als sicher. Die ist unbestritten dringend erforderlich. Doch steigende Schülerzahlen bei den Gymnasien führen zu neuen Überlegungen. Im Bereich des früheren Helene-Weigel-Gymnasiums und der Bertolt-Brecht-Schule (beide abgerissen) könnte an der Erich-Weinert-Promenade am Friedenshof das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium als Neubau entstehen.

Auch für die Evangelische Schule „Robert Lansemann“ wird es einen Neubau geben. 330 Erst- bis Sechstklässler sollen dort – gegenüber dem jetzigen Schulgebäude – möglichst ab dem Schuljahr 2019/20 unterrichtet werden.

Heiko Hoffmann und Michaela Krohn

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