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Nordwestmecklenburg Ausstellung, Diskussion und Zuschauerfragen zum Thema Wende in Grevesmühlen
Lokales Nordwestmecklenburg Ausstellung, Diskussion und Zuschauerfragen zum Thema Wende in Grevesmühlen
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10:05 28.09.2019
Grenzöffnung: Rund acht Wochen nach Verkündung der Grenzöffnung am 9.11.1989 beginnt am 22. Januar 1990 in Dassow in der Nähe von Grevesmühlen die Demontage der Grenzanlagen, viele Anwohner verfolgen den Abriss der Betonmauer an der Fernverkehrsstraße F 105 Quelle: Hartmut Klonowski
Grevesmühlen

Wenn am kommenden Montag, 30. September, um 19 Uhr NDR-Moderator Thomas Lenz die Veranstaltung „30 Jahre Wende – was uns bewegt(e)“ in der Nikolai-Kirche in Grevesmühlen eröffnet, dann liegen ein Jahr Vorbereitung hinter den Organisatoren dieser Veranstaltung. Die Stadt Grevesmühlen, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und die OSTSEE-ZEITUNG haben etliche Monate an dem Konzept, der Gästeliste und dem Motto der Veranstaltung gefeilt. „Was es auf keinen Fall werden soll, ist eine Abrechnung mit der DDR“, sagt Bürgermeister Lars Prahler. „Wir möchten, dass die Menschen sich erinnern, ihre Eindrücke, ihre Erlebnisse schildern und miteinander ins Gespräch. Deshalb hat es auch so lange gedauert, bis wir die richtigen Podiumsgäste auf der Liste hatten, die, so hoffen wir, eine breite Palette der Gesellschaft abdecken.“

Auf dem Podium sitzen die Grevesmühlenerin Kirsten Huschke, die Ende der 19080-er Jahre vergeblich um einen Studienplatz kämpfte, der Moderator Mathias Sievert, der 1989 kurz davor stand, eine Sendung im DDR-Fernsehen zu moderieren, Christof Oldenburg, damals Schüler der EOS Thomas Mann und der Deutsch- und Russischlehrer Horst Lederer sowie Künstler Udo Rathke, der an diesem Abend eine Ausstellung in der Kirche eröffnen wird. Die Kreismusikschule begleitet die Veranstaltung.

Die Besucher haben vor, während und nach der Debatte die Möglichkeit, anonym niederzuschreiben, wo sie den 9. November 1989 verbracht und was sie mit den ersten 100 Mark gemacht haben. Thomas Lenz wird einige der Antworten im Laufe der Veranstaltung verlesen. Der Eintritt ist frei, rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze.

Von Michael Prochnow

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