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Nordwestmecklenburg Baltic Hell ist rechtlich auf der Zielgeraden
Lokales Nordwestmecklenburg Baltic Hell ist rechtlich auf der Zielgeraden
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21:10 18.08.2015
Rolofshagen

Dem Heavy-Metal-Festival „Baltic Hell“, das in seiner dritten Auflage in Rolofshagen stattfinden wird, steht fast nichts mehr im Weg. „Am Donnerstag haben wir noch einen Termin mit der Brandschutzbehörde auf dem Offroad-Gelände“, sagt Festival-Organisator Christian Jäger.

Er muss im Vorfeld der drei Konzerttage viel Papierkram erledigen. Zeitweise war das der Verwaltung im Amt Klützer Winkel nicht schnell genug oder nicht präzise genug erledigt worden. Auch Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger hatte zwischenzeitlich Bedenken, dass alle notwendigen Genehmigungen für das Festival eingeholt würden (die OZ berichtete). Doch inzwischen ist das „Baltic-Hell“ am neuen Standort zumindest rechtlich auf der Zielgeraden.

„Das Sicherheitskonzept wurde auf unsere Forderung hin nachgebessert. Damit sind wir jetzt zufrieden“, sagt Maria Schultz, Leiterin des Ordnungsamtes im Amt Klützer Winkel. „Das Bauordnungsamt des Landkreises muss noch Aufbauten wie die Bühnen abnehmen“, sagt sie und es stehe noch der Termin mit der Brandschutzbehörde an. Da sieht Veranstalter Christian Jäger keine Probleme. „Auf dem Gelände gibt es mehrere Tümpel und wir werden einen Löschwassertank sowie Feuerlöscher und Wasserkanister aufstellen“, sagt er.

Auch am Gelände der Offroad Gemeinschaft Nord wird viel gewerkelt. „Wir haben die Zuwegung von der Russenkurve aus verbreitert“, sagt Jäger. Hecken und Büsche wurden an dem Weg zurück geschnitten.

Dort müssen sich bei der Veranstaltung zwei Fahrzeuge begegnen können, so die Auflage aus der Verwaltung. „Und wir müssen noch eine Menge Rasen mähen.“ Dafür könnte das Team um Christian Jäger noch den einen oder anderen ehrenamtlichen Rockfan als Helfer brauchen. „Der Kurbetrieb Bad Höllenheim macht das Gelände schick, auf dem dann eine Woche später die Mad-Trophy stattfindet“, sagt Jäger über die Offroad-Veranstaltung nach dem „Baltic Hell“. „Das ist eben die Win-Win-Situation zwischen dem Festival und den Offroadern“, fügt er hinzu.

Auch wenn er viel Papier bearbeiten muss, ist Christian Jäger sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit der Verwaltung in Klütz. „Hier habe ich einen direkten Ansprechpartner. Das war am alten Standort in Dassow und im Amt Schönberger Land überhaupt nicht so“, sagt er. In Dassow hatte ihm die Planungssicherheit für sein Festival gefehlt. Die Nutzung der Festwiese wurde ihm von Jahr zu Jahr genehmigt, obwohl er immer betont hatte, „Baltic Hell“ über einige Jahre aufbauen zu wollen. Zumindest im Programm funktioniert das in Rolofshagen gut. 22 Bands werden am letzten Augustwochenende Bad Höllenheim, wie das Konzertgelände heißt, rocken. „Doppelt so viele wie vergangenes Jahr“, sagt Jäger.

Hier habe ich einen direkten Ansprechpartner. Das war in Dassow nicht so.“Christian Jäger, Festival-Veranstalter

Malte Behnk

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