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Nordwestmecklenburg Boltenhagen: Neuauflage der Kneipennacht
Lokales Nordwestmecklenburg Boltenhagen: Neuauflage der Kneipennacht
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19:55 08.04.2014
Maria (links) und Karin kamen aus Hamburg, um die Höhepunkte der Kneipennacht zu erleben. Quelle: Dana Dolata
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Boltenhagen

Das Prinzip ist simple und zugleich erfolgreich: Zehn Häuser, ein im 15-Minuten-Takt fahrender Shuttlebus, Musik bis 23 Uhr mit anschließender After-Show-Party im Banana Jack. Nachdem die Premiere im vergangenen Jahr von Einheimischen wie Urlaubern gut angenommen wurde, legte die Kurverwaltung in Kooperation mit den Unternehmen im Ort die Veranstaltung zum zweiten Mal auf.

Sehr zur Freude von Marlies Krüger aus Klütz. „Ich habe schon die erste Kneipennacht mitgemacht, die war unendlich toll, und so musste ich für diese ebenfalls meine Freundinnen einpacken und mit ihnen losziehen. Und um das um die Häuser ziehen geht es hier ja im wörtlichen Sinne. Auch wir werden herumtingeln — dahin, wo es uns hintreibt.“ Kneipenacht im Ostseebad, das klingt etwas ungewöhnlich. „Das passt perfekt“, sagte Marlies Krüger und schnappte sich Kirsten Höft, ebenfalls aus Klütz, und legte mit ihr in der Bar Trockendock im Dorfhotel der Weißen Wiek eine flotte Sohle aufs Parkett.

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Für die passende Musik sorgte im Dorfhotel das Trio rund um Andreas Pasternack aus Rostock. Der Saxophonist lebt für die Musik und ist in verschiedenen Combos unterwegs, wie beispielsweise mit dem Pasternack Swing Trio, der Pasternack Band und der Pasternack Big Band.

Für das Dorfhotel hatte sich bei seiner Tour durch das Ostseebad auch Ortwin Fleese aus Northeim entschieden. Und zwar als erste Station. Anschließend nutzte er den Shuttle-Service, der die Gäste in regelmäßigen Abständen durch Boltenhagen fuhr. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance für einen Streifzug durch das musikalische Angebot in den Bars und Restaurant. So wie Ortwin Fleese. „Das fängt doch stimmungsvoll an“, sagte er und erklärte auch gleich seinen Plan: „Wir haben uns den Flyer einmal angesehen und beschlossen, uns inspirieren zu lassen von dem, was der Abend bringt“, so Fleese.

Für eine feste Location hatten sich Maria und Karin aus Hamburg entschieden. Die beiden Damen, hatten sich „Reuters Fritzen“, eine regionale Band mit viel Humor, herausgesucht, die in der Villa Seebach spielte.

Manuela Homuth-Weilepp, Geschäftsführung der Villa Seebach im Herzen des Ostseebades, erklärte den Grund für das Engagement ihres Haues an der Kneipennacht so: „Es geht für uns darum, Gäste auch in der Nebensaison nach Boltenhagen zu locken.“ Im vergangenen Jahr hatten sie auch schon mitgemacht. Auch die Bar Trockendock des Dorfhotels ist seit der Premiere der Kneipennacht im vorigen Jahr dabei. Managerin Jutta Spott, sie kümmert sich um die Gäste sowohl des Iberotels, als auch des Dorfhotels, erklärte die Teilnahme so: „Diese Kneipennacht ist nun ein Teil von Boltenhagen — und wir finden einfach, dass wir dazugehören“, sagte sie und hofft auf eine Fortsetzung.

Dana Dolata