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Nordwestmecklenburg Boltenhagen möchte mehr Verkehrsüberwacher
Lokales Nordwestmecklenburg Boltenhagen möchte mehr Verkehrsüberwacher
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20:10 19.11.2014
Boltenhagen

Die Gemeinde Ostseebad Boltenhagen möchte, dass im Amtsbereich ein zusätzlicher Verkehrsüberwacher eingestellt wird. Der soll ausschließlich im Ostseebad den ruhenden Verkehr, also parkende Autos kontrollieren. Dafür würde die Gemeinde die Kosten von 31500 Euro übernehmen.

Der Amtsausschuss hat jetzt beschlossen, dass ein entsprechender Vertrag zwischen der Gemeinde und der Amtsverwaltung geschlossen werden kann. Profitieren würde davon indirekt auch der übrige Amtsbereich. Bislang gibt es für das Gebiet des Amtes Klützer Winkel drei Verkehrsüberwacher, die sich um Falschparker in allen Gemeinden kümmern. „In der Saison muss aber in Boltenhagen ein zweiter Mitarbeiter mitlaufen, weil es bei der Masse an Besuchern häufiger zu Beschimpfungen kommt“, erklärt die Leitende Verwaltungsbeamtin Katrin Pardun. Folglich bleibt für die Aufgaben im übrigen Amtsbereich während der Sommermonate nur ein Kontrolleur.

Mit der neuen Regelung wäre ein zusätzlich eingestellter Verkehrsüberwacher ausschließlich und permanent für Boltenhagen zuständig. Er bekäme so auch einen Wiedererkennungswert bei der Bevölkerung.

„Das ist ein Punkt, der von der Gemeinde gewünscht wird“, sagt Pardun. Dieser Mitarbeiter soll in der Saison auch wieder von einem Kollegen unterstützt werden. Allerdings blieben dann für den übrigen Amtsbereich lediglich zwei Verkehrsüberwacher, die die Hauptorte Klütz, Kalkhorst und Damshagen aber auch die verschiedenen Parkplätze an Strandzugängen kontrollieren müssen.

In einem Vertrag, der zwischen Gemeinde und Verwaltung geschlossen werden müsste, wird festgehalten, dass die Gemeinde die Kosten für den zusätzlich einzustellenden Mitarbeiter übernimmt.

Gleichzeitig sollen die Einnahmen aus der Überwachung des ruhenden Verkehrs zur Hälfte an Boltenhagen gezahlt werden.

Amtsausschussmitglied Jens Nevermann erkundigte sich, ob eine Einstellung des Mitarbeiters zum 1. Januar notwendig sei und nicht Ostern oder Pfingsten reichen würde. „Ich werde oft angesprochen, dass Autos falsch abgestellt werden. Daher haben wir auch jetzt Bedarf“, entgegnete Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU). Zudem erklärte Katrin Pardun, dass man bei einer Einstellung zum 1. Januar mit einem Arbeitszeitkonto für den Verkehrsüberwacher arbeiten könne.

mab

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