Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Mitten im kommunalen Leben
Lokales Nordwestmecklenburg Mitten im kommunalen Leben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:34 01.10.2018
Seit der Wende lenkt der Testorf-Steinforter Bürgermeister Hans-Jürgen Vitense die Geschicke seiner Gemeinde. Er würde gerne damit weitermachen und stellt sich in 2019 erneut zur Wahl. Quelle: Annett Meinke
Testorf-Steinfort

Hans-Jürgen Vitense (67) ist bereits jetzt ganz klar, dass er bei der kommenden Kommunalwahl im Mai 2019 erneut für das Bürgermeisteramt in seiner Gemeinde kandidieren wird. „Ich bin seit der Wende, seit der ersten demokratisch abgehaltenen Kommunalwahl Bürgermeister der Gemeinde Testorf-Steinfort. In den vergangenen 28 Jahren im Amt konnte ich jede Menge Erfahrung sammeln und lasse mir von niemandem mehr ein X für ein U vormachen. Ich stehe mitten im kommunalen Leben und fühle mich stark genug, weiter für die Belange der Bürger zu kämpfen.“

Einem Kampf ist der Testorf-Steinforter Bürgermeister in seiner bisherigen Amtszeit tatsächlich nie aus dem Weg gegangen. Ob es sich dabei um Auseinandersetzungen mit dem Amt Grevesmühlen Land handelt, der zuständigen Verwaltung für Testorf-Steinfort oder mit den Stadtvertretern Grevesmühlens handelte, ob es um Windmüller oder den Kampf gegen neue Windkraftanlagen ging. „Ich habe mittlerweile so meine Ansprechpartner, weiß genau, an welche Tür ich klopfen muss, auch bei den Ministerien in Schwerin“, sagt Vitense.

Besonders wichtig ist ihm, dass er stets alle Ortsteile seiner Gemeinde im Blick hat. Stolz ist er darauf, dass das Projekt „Dorfmittelpunkt Harmshagen“, das seit langer Zeit geplant wurde, in der Amtsperiode, die sich jetzt langsam dem Ende zuneigt, endlich umgesetzt und fertiggestellt werden konnte, dank Fördermitteln aus dem Leader-Topf. „Auch wenn es aufgrund all der Anträge lange gedauert hat, jetzt wurden in Harmshagen endlich Tatsachen geschaffen, wie die Gemeindevertretung und ich sie uns vorgestellt haben“, sagt Vitense.

„Eine wunderschöne Anlage – das Ensemble mit Gutshaus und Teich“, findet der Bürgermeister und fügt an: „Damit haben wir übrigens gleichzeitig auch das Löschwasserproblem hervorragend gelöst, womit viele andere Gemeinden zu kämpfen haben.“ Den Spielplatz vor dem Gutshaus gibt es auch – bisher hat die Denkmalschutzbehörde die angedrohte Räumung (OZ berichtete) nicht vollzogen. Die Gemeinde hat dagegen Widerspruch eingelegt und wartet ab. Jederzeit bereit, in den Widerstand zu gehen, wenn es hart auf hart kommt.

Für die Zukunft hat Vitense bereits den nächsten Ortsteil im Visier: „Wenn ich wiedergewählt werde, geht es mir vor allen Dingen um den Ortsteil Wüstenmark. Mit der Straßensanierung in der Ortslage von Wüstenmark bauen wir auch eine Wendeschleife, damit der Schülerbus von der Bundesstraße 208 nach Wüstenmark fährt und wenden kann.“ Auch wenn seine Gemeinde zu den „armen“ Gemeinden im Landkreis gehört, wie Vitense betont, er hat nicht vor, aufzugeben. Dasselbe wünscht er sich von anderen Bürgern in seiner Gemeinde. „Sollte ich bei der kommenden Kommunalwahl erneut das Vertrauen der Bürger von Testorf-Steinfort ausgesprochen bekommen und weiter Bürgermeister bleiben, dann wünsche ich mir weiterhin eine starke Gemeindevertretung an meiner Seite. Denn nur gemeinsam kann man wirklich etwas bewegen.“

Annett Meinke

Dana Frohbös (28) absolviert seit 2017 ihre Journalistenausbildung bei der OZ und macht gerade Station in der Lokalredaktion in Grevesmühlen

01.10.2018

Großen Zulauf hatte das 13. Sportfest des Behinderten- und Rehasportverein Grevesmühlen, an dem sich unter dem Motto „Lust auf Bewegung“ Sportler mit und ohne Behinderung beteiligten.

30.09.2018

Nun ist es amtlich – und Scheidung ist nicht vorgesehen. Beide Gemeinden haben auf Schloss Plüschow den Gebietsänderungsvertrag unterzeichnet.

29.09.2018