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Nordwestmecklenburg CDU-Spitzenkandidatin: Katharina Stinnes
Lokales Nordwestmecklenburg CDU-Spitzenkandidatin: Katharina Stinnes
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12:09 11.03.2019
Auf der CDU-Liste in Dassow bewerben sich neben der Bürgermeister-Kandidatin Katharina Stinnes unter anderem auch Werner Eckhardt, Sven Dutschke, Bernd Heinemann, Dirk Tiemann, Ekkehard Maase und Kay Burchardt (v. l. n. r.). Quelle: Jürgen Lenz
Dassow

Katharina Stinnes bewirbt sich am 26. Mai um das Amt der ehrenamtlichen Bürgermeisterin in Dassow. Warum? „Aus Überzeugung und aus tiefstem Herzen, weil es meine Wahlheimat ist“, antwortet die 64-Jährige. Ihr erklärtes Ziel: „Dassow gemeinsam nach vorne bringen.“

Katharina Stinnes ist in Dassow vor allem als langjährige Besitzerin und Betreiberin des Schlosshotels Lütgenhof bekannt. Bei der Wahl am 26. Mai tritt sie als Kandidatin der CDU an. Mitglied der Partei ist sie nicht. Sie erklärt: „Ich bin der CDU aber seit jeher verbunden.“

In Katharina Stinnes Lebensweg folgten auf ein Jurastudium und eine PR-Ausbildung auch die Arbeit als Unternehmenskommunikations-Chefin in der Automobilindustrie. 1984 gründete sie zusammen mit Elisabeth Henschel eine der führenden PR-Agenturen für IT-Kommunikation in Deutschland. Im Jahr 2000 zog Katharina Stinnes von München nach Dassow, um Schloss Lütgenhof zu kaufen und zu erhalten. 2017 übernahm sie die Geschäftsführung der DMV Service GmbH, einer Tochter des Deutschen Marketing Verbands. Sie wohnt im Dassower Ortsteil Benckendorf und hebt hervor: „Dassow hat eine sehr, sehr schöne Umgebung.“ Die Natur sei wichtig für eine gute Entwicklung der Stadt.

Sven Dutschke, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands, findet es nach eigenem Bekunden gut, dass die Bürgermeisterkandidatin Katharina Stinnes nicht einer Partei angehört. Er sagt: „Letztendlich soll die Bürgermeisterin von Dassow unabhängig sein. Das ist ein wichtiges Ziel.“

Bei der Wahl der Stadtvertretung tritt die CDU mit acht Kandidaten an: Katharina Stinnes auf Platz eins, danach Kay Burchardt, Sven Dutschke, Werner Eckhardt, Bernd Heinemann, Ekkehard Maase, Steffen Schwartz und Dirk Tiemann. Zu ihren erklärten Zielen gehört, keine weiteren Eingriffe in die Natur, keine weiteren Feriengebiete und keine Windkraftanlagen zuzulassen. Wichtig seien ein sanfter Tourismus und Parkmöglichkeiten, die für die Bürger von Dassow kostenlos sein sollten. Um das Interesse der Stadt beim Urlauberstrom aus Richtung Priwall und Travemünde durchzusetzen, sollten Gespräche und Verhandlungen mit der Schweriner Landesregierung und der Stadt Lübeck geführt werden. Sven Dutschke erläuterte auf Anfrage: „Die Kommunikation nach oben ist wichtig. Wir müssen Klartext reden.“

Ein weiteres erklärtes Ziel: „bezahlbarer Wohnraum.“ Ekkehard Maase, der dem Aufsichtsrat der stadteigenen Grundstücksgesellschaft Dassow angehört, sagt: „Ich kämpfe seit Jahren dafür, dass die Grundstücksgesellschaft neue Mietwohnungen mit bezahlbarem Wohnraum schafft.“ Kay Burchardt nennt ein weiteres Ziel: „Wir wollen den Vereinen den Rücken stärken.“ Freizeitangebote seien wichtig. Ein Projekt, das die Kandidaten der CDU befürworten: „Neubau Sportplatz mit Sportlerheim“.

Das Wahlprogramm der CDU in Dassow enthält viele weitere Themen, so den Ausbau der Kindertageseinrichtungen und des Jugendklubs, das Zulassen weiterer Träger bei der Kinderbetreuung und die Wiedereröffnung der Stadtbibliothek. Auch treten die Kandidaten nach eigenem Bekunden für eine Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Dassow ein. Für den Bauhof solle ein neuer Standort geschaffen werden. Bei der Ansiedelung von Gewerbe solle insbesondere der Mittelstand gefördert werden. Auch einheimische Landwirte sollten unterstützt werden.

Jürgen Lenz

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