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Nordwestmecklenburg 7,5 Prozent mehr Lohn für DRK-Mitarbeiter in Grevesmühlen
Lokales Nordwestmecklenburg 7,5 Prozent mehr Lohn für DRK-Mitarbeiter in Grevesmühlen
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16:30 25.10.2019
Das Sozialtherapeutische Zentrum (STZ) in Mühlen Eichsen gehört zu den Einrichtungen der DRK Sozialen Betreuungsdienste M-V GgmbH. Quelle: Annett Meinke
Grevesmühlen/Mühlen Eichsen

Gute Nachrichten für die Belegschaft der DRK Soziale Betreuungsdienste M-V gGmbH in Grevesmühlen. Auf einer Belegschaftsversammlung am Freitag verkündete Geschäftsführer Thilo Rau eine Lohnsteigerung von rund 7,5 Prozent, rückwirkend zum 1. Juli. Die Anhebung der Löhne und Gehälter ist das Ergebnis einer anderthalb Jahre

Thilo Rau, Geschäftsführer der DRK-Landesverbandstochtergesellschaft DRK Soziale Betreuungsdienste M-V. Quelle: Michael Prochnow

andauernden Verhandlung mit dem Kommunalen Sozialverband (KSV-MV). Profitieren werden davon 50 der etwa 70 Mitarbeiter des Unternehmens, das seit 2017 als Tochtergesellschaft des DRK Landesverbandes geführt wird. Zuvor hatte „Die Insel“ die Leistungen erbracht, aufgrund erheblicher wirtschaftlicher Probleme war die Übernahme erfolgt. Wie Geschäftsführer Thilo Rau mitteilte, würden nur drei Gruppen innerhalb des Unternehmens nicht von der Anhebung profitieren. „Das sind die Bundesfreiwilligendienstler, die Mitarbeiter, die auf 450-Euro-Basis beschäftigt sind, und der Geschäftsführer.“

Die Anhebung der Löhne und Gehälter war eines der erklärten Ziele nach der Übernahme im Jahr 2017. „Um Mitarbeiter zu halten und um überhaupt neue Kollegen zu gewinnen, war und ist es notwendig, dass wir das Gehaltsniveau auf eine vernünftige Stufe heben“, so der Geschäftsführer. Mecklenburg-Vorpommern zählt im Vergleich der Bundesländer zu jenen Regionen mit dem geringsten Einkommen. „Das bringt natürlich vor allem Probleme für uns mit sich, durch die Nähe zu Hamburg und Schleswig-Holstein, wo höhere Gehälter gezahlt werden, haben wir natürlich schlechtere Karten. Deshalb war es wichtig, dass wir diese 7,5 Prozent durchbekommen.“ Mit dem Novembergehalt soll die Differenz seit Juli nachgezahlt werden.

Unterstützt wurde Rau nach eigenen Angaben bei den Verhandlungen von Landrätin Kerstin Weiss. „Sie hat wirklich pragmatisch gehandelt und am Ende einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass wir zu einem Kompromiss gekommen sind.“

Von Michael Prochnow

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