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Nordwestmecklenburg Diakonie hebt Azubi-Gehälter deutlich an
Lokales Nordwestmecklenburg Diakonie hebt Azubi-Gehälter deutlich an
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12:08 21.08.2019
Vor allem im Pflegebereich fehlt der Nachwuchs – und das bei steigendem Bedarf. Quelle: dpa
Grevesmühlen

Während die Koalition im Bund um eine Mindestausbildungsvergütung ringt, hat die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern Nägel mit Köpfen gemacht und die Vergütung von Auszubildenden in Pflegeberufen und Schülern in der Erzieherausbildung erneut deutlich erhöht. So erhalten Auszubildende der Altenpflege oder Schüler der berufsbegleitenden Erzieherausbildung ab September dieses Jahres im ersten Ausbildungsjahr 1100 Euro im Monat. „Im dritten Ausbildungsjahr sind es dann 1300 Euro“, sagt Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg. „Damit liegen wir weit entfernt von den politisch geforderten 660 Euro im Monat.“

Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg. Quelle: Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg

Aus Sicht der Geschäftsführerin werde oft übersehen, dass Berufe in Pflege und Erziehung gut bezahlt werden. „Zumindest in den Einrichtungen, die nach angemessenen Tarifen zahlen wie bei uns im Diakoniewerk.“ So erhalte eine Pflegefachkraft mit entsprechender Berufserfahrung über 3000 Euro brutto im Monat sowie eine zusätzliche Altersversorgung, Schichtzuschläge und Jahressonderzahlungen. „Außerdem gibt es in der Pflege gute Aufstiegsmöglichkeiten“, so Balzer. Bezüglich der Erzieherinnen und Erzieher ergänzt sie: „Sie werden genauso eingruppiert wie Pflegefachkräfte und erreichen daher entsprechende Verdienstmöglichkeiten.“

Von Michael Prochnow

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