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Nordwestmecklenburg Die Kuscheltherapeuten aus Hamberge
Lokales Nordwestmecklenburg Die Kuscheltherapeuten aus Hamberge
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10:14 08.12.2019
Marco Holter mit seinen Alpakas, hier Aris, auf dem Weihnachtsmarkt in Grevesmühlen. Quelle: Michael Prochnow
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Hamberge

Sie sehen aus wie überdimensionale Kuscheltiere, wenn Marco Holter mit seinen Alpakas auftaucht, dann dauert es nicht allzu lange, bis die Menschen sich neugierig um ihn scharen. Und nein, es sind keine Lamas, und nein, sie spucken auch nicht. Die Tiere sind so trainiert und an den Menschen gewöhnt, dass sie inzwischen wichtige Aufgaben erfüllen. Seit 2012 gibt es den Hof, was mit zwei Tieren begann, ist heute ein kleines Unternehmen mit einem bunten Angebot. Elf Alpakas leben inzwischen auf dem Hof von Marco Holter in Hamberge östlich von Grevesmühlen. Und einige von ihnen sind als Therapie-Tiere in der Region im Einsatz. Unter anderem in der Diakonie in Grevesmühlen, in Wohngruppen und auch das Hospiz in Bernstorf ist ein wichtiger Partner für Marco Holter, der auch Wanderungen mit den Alpakas anbietet. „Das macht etwa die Hälfte unserer Arbeit aus“, berichtet der Unternehmer. „Aber die Arbeit in den Einrichtungen mit Menschen nimmt schon eine Menge Zeit in Anspruch.“

Die Tiere zu berühren, ihre Nähe zu spüren, einfach die Hand auf ihr weiches Fell zu legen, das sorgt für Entspannung bei jenen Menschen, die entweder auf Hilfe angewiesen sind oder, wie die Gäste im Hospiz in Bernstorf, Abwechslung brauchen.

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Wanderungen durch den Everstorfer Forst

Die Wanderungen, die Marco Holter anbietet, locken Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet an. „Meistens sind es Leute, die hier oben ihren Urlaub verbringen und etwas Besonderes erleben wollen.“ Dann geht es mit den Tieren den Wanderweg entlang in Richtung Everstorf. Der Hof von Marco Holter befindet sich direkt am Ortsrand von Hamberge, der Wanderweg führt direkt an seiner Tür vorbei. Zumindest das, was von dem Weg noch zu erkennen ist. Denn er wuchert immer mehr zu. In den Ausschüssen der Stadt Grevesmühlen, Hamberge ist ein Ortsteil ebenso wie Everstorf, war der Rad- und Wanderweg bereits mehrfach Thema. Doch der städtische Bauhof hat nicht die Kapazitäten, um den Weg regelmäßig freizuschneiden. Dabei ist das für Marco Holter immens wichtig. „Wir müssen eine Lösung finden, und wenn ich den Weg pachte und mich darum kümmere, aber so geht es nicht weiter.“ Zumal diese Verbindung auf den offiziellen Rad- und Wanderkarten nach wie vor eingezeichnet ist und Teil einer der schönsten Routen von Grevesmühlen über den Iserberg und Hamberge nach Everstorf ist.

Die Internetseite des Hofes

Von Michael Prochnow

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