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Nordwestmecklenburg Schottische Spiele im Nordwesten Mecklenburgs
Lokales Nordwestmecklenburg Schottische Spiele im Nordwesten Mecklenburgs
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10:54 23.06.2019
Im dritten und letzten Versuch schaffte es Andreas Falk, den 52 kg schweren Baumstamm einmal um sich selbst zu drehen. Quelle: Maik Freitag
Selmsdorf

Andreas Falk ist ein Kerl wie ein Baum. Seit Jahren trainiert der Kraftdreikämpfer beim Herrnburger Athletenverein und hat in seinem Leben bereits tausende Tonnen Metall in die Höhe gestemmt. Doch diese Aufgabe hat es in sich: Vor ihm liegt ein 52 Kilogramm schweren und 4,10 Meter langer Baumstamm, das Gewicht ist weniger das Problem. Aber die Regeln besagen, dass der Stamm einmal der Länge nach gedreht werden muss. Schafft er das, und bleibt der Stamm gerade vor ihm liegen, erreicht er bei den ersten Highland-Games in Selmsdorf die volle Punktzahl. Mit Hilfe seiner Mannschaftskollegen packen seine Hände das unteren Ende des Stammes, drücken den Stamm hoch und wuchten ihn kopfüber nach vorne. Geschafft! Riesen Jubel bei den zahlreichen Zuschauern am Sportplatz. Einige Hundert sind gekommen, um sich das Spektakel anzuschauen.

Extra einen Kilt für die Spiele gekauft

Andreas Falk: Körperlich passt das, aber technisch müssen wir uns noch stark verbessern. Quelle: Maik Freitag

„Die Kraft haben wir Nordmänner. Nur an der Technik müssen wir noch etwas feilen“, sagt Andreas Falk. Der 38-Jährige ist, wie alle anderen auch, begeistert von der neuen Herausforderung. „Ich habe mir extra einen Kilt gekauft. Schließlich wollen wir traditionell in den Wettkampf gehen“, erklärt er. Auch Mannschaftskollege Karsten Dähling macht mit und kämpft verbissen in den insgesamt sechs Disziplinen. „Wir haben uns ganz gut verkauft. Hoffentlich machen wir das nächstes Jahr noch einmal“, sagt er, während sich Turbine Selmsdorf mit Matthias Markmann, Andreas Röber, Matthias Kohle und Tobias Schmidt schon Gedanken über die Ergebnisse macht. „Ich habe den Baumstamm leider nicht ein einiges Mal geschafft. Mal sehen, was am Ende rauskommt“, sagt Matthias Markmann.

Clan der Mackenzie wirbt für den Sport

Für Organisator und Regionalmanager Mecklenburg-Vorpommern, Hauke Marcus Pilz, ist diese Veranstaltung ein Versuch, in Selmsdorf nicht nur diesen traditionellen schottischen Wettkampf populärer zu machen, sondern im kleinen Ort auch einmal etwas anderes zu organisieren. „Wir vom Clan Mackenzie Deutschland werben natürlich für den Sport. Und ich als Selmsdorfer habe das nun hier installiert“, erklärte er und zeichnete vor dem Erwachsenenwettkampf schon einmal die vielen Mädchen und Jungen aus, die beim Slalomeierwurf, Hufeisenzielwurf, Gummistiefelweitwurf oder Fassrollen mitgemacht haben.

Als Turbine Selmsdorf versuchten sich auch Matthias Kohle, Andreas Röber, Tobias Schmidt und Matthias Markmann. Quelle: Maik Freitag

Maik Freitag

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