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Nordwestmecklenburg Fantasie statt Tristesse: Graffiti im Schulkeller
Lokales Nordwestmecklenburg Fantasie statt Tristesse: Graffiti im Schulkeller
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22:22 20.05.2014
Das fetzt: Jugendliche haben in Wahrsow ein Wandbild gestaltet. Kunstlehrer Ingo Stegmann (2. v. l.) inspirierte und beriet die Jugendlichen. Quelle: Jürgen Lenz
Wahrsow

Ziemlich trist wirkte bisher das Untergeschoss der Regionalen Schule in Wahrsow. Doch wo Schließfachboxen standen, leuchtet jetzt ein Wandbild in bunten Farben. 14

Neuntklässler haben es im Wahlpflichtunterricht Kunst geschaffen. „So kriegen wir ein bisschen Leben in diesen dunklen Keller“, sagt Tim German (16). Vorbild für das 5,70 Meter lange und 2,14 Meter hohe Werk ist ein Graffito der East-Side-Gallery, die 1990 entstand, als 118 Künstler aus aller Welt die Berliner Mauer auf einer Länge von 1,3 Kilometern bemalten. Die Schüler aus Wahrsow sahen die weltweit längste Galerie auf einer Klassenfahrt. Kunstlehrer Ingo Stegmann sagt: „Wir haben von Oktober bis Mai an unserem Bild gearbeitet.“ Die Jugendlichen analysierten die Formensprache, fertigten Porträtfotos an, malten und sprühten mit Hilfe besonderer Techniken Farbschicht auf Farbschicht. Ingo Stegmann sagt: „Diese Schule lässt es zu. Hier darf künstlerische Kreativität ausgelebt werden.“ Das gehöre zu einer Schule als Ort zum Wohlfühlen. Für die Jugendlichen: ein Erfolg. Henri Mansdorf (15) sagt: „Es hat sehr viel Spaß gemacht und wurde nie langweilig.“

jl

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