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Nordwestmecklenburg Feuerwehren beseitigen Sturmschäden
Lokales Nordwestmecklenburg Feuerwehren beseitigen Sturmschäden
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20:10 27.12.2016
Die Grevesmühlener Feuerwehrleute mussten am Montagabend nur einmal ausrücken und einen Baum von der Straße räumen. FOTO: K.-E. SCHMIDT
Die Grevesmühlener Feuerwehrleute mussten am Montagabend nur einmal ausrücken und einen Baum von der Straße räumen. FOTO: K.-E. SCHMIDT
Schönberg/Boltenhagen/Grevesmühlen

Eine stürmische Nacht liegt hinter den Einsatzkräften in Nordwestmecklenburg. Doch die erste Bilanz nach dem heftigen Wind am Montag fällt positiv aus. Zwar mussten die Feuerwehren jede Menge Äste und Bäume von den Straßen räumen, aber nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine größeren Unfälle oder Personenschäden.

Die Grevesmühlener Wehr musste am Montagabend ausrücken, um einen umgestürzten Baum von der Straße zwischen Hamberge und Everstorf zu holen. Gestern räumten die Männer vom Grevesmühlener Bauhof zahlreiche Äste von den Straßen. Größere Schäden waren nicht zu verzeichnen.

In der Gemeinde Lüdersdorf standen die Feuerwehrleute zwar in Bereitschaft, Einsätze aufgrund des Sturms gab es jedoch nicht. Der einzige Einsatz der Selmsdorfer Wehr war bereits an Heiligabend, als Äste auf der B 104 in Höhe der Deponie weggeräumt werden mussten. Die Dassower Wehr hat am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen 19.30 Uhr eine umgestürzte Weide von der Straße zwischen Wieschendorf und Harkensee entfernt. Bereits nach 15 Minuten war dieser Einsatz beendet. Die Schönberger Feuerwehr rückte am Montag gegen 15.25 Uhr aus zu einer technischen Hilfeleistung aufgrund des Sturms. Auf der Internetseite der Feuerwehr teilen die Brandschützer mit, dass sie auf der Landstraße in Richtung Ratzeburg im Einsatz waren. Dort waren zwei Bäume auf die Straße gestürzt.

Mit der Motorkettensäge und einem Teleskoplader wurden die Bäume zersägt und von der Straße gebracht. Bei der Untersuchung der umliegenden Bäume stellten die Feuerwehrleute fest, dass weitere Äste herunterzufallen drohten. „Über die Drehleiter konnten wir auch diese Gefährdungen unverzüglich beseitigen. Nachdem wir die Straßenfläche abschließend gereinigt und dem Verkehr wieder zugänglich gemacht hatten, beendeten wir den Einsatz und rückten wieder in das Gerätehaus ein“, heißt es im Einsatzbericht. Reichlich Arbeit hatten die Mitglieder der Boltenhagener Feuerwehr am Montagabend. Der Einsatz aufgrund des Sturms begann gegen 19.40 Uhr. An der Mittelpromenade lag eine Birke quer auf Fahrbahn, zudem gab es zahlreiche umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste in Redewisch, Redewisch Ausbau und anderen Ortsteilen. Insgesamt waren die Boltenhagener mit 16 Einsatzkräften bis etwa 21.30 Uhr unterwegs. Gestern ging es dann in der Ostseeallee weiter: Zusammen mit dem Bauhof Boltenhagen wurde eine Baumkrone über der Fahrbahn entfernt. Insgesamt, so heißt es vonseiten der Feuerwehr, sei es allerdings noch verhältnismäßig glimpflich abgelaufen. „Allerdings hätte man das am zweiten Weihnachtsfeiertag auch nicht gebraucht“, hieß es weiter.

Die Einsatzkräfte aus dem Ostseebad haben in diesem Jahr schon ganz andere Stürme erlebt. Als im Frühjahr ein Orkan über den Norden fegte und eine Spur der Verwüstung von Dassow bis nach Boltenhagen hinterließ, dauerten die Aufräumarbeiten mehrere Tage. Damals waren etliche Bäume umgeknickt worden, wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden.

LN