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Nordwestmecklenburg Frisch und regional
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20:10 15.08.2018
Wismar

Seit sechs Jahren betreibt Christian Müller sein Restaurant „Frische Grube“ im Herzen der Wismarer Altstadt, direkt an der Frischen Grube im Eckhaus Scheuerstraße 1.

Die Karte ist angenehm kurz und ein Zeichen für die Frische statt Tiefkühlware. Als Vorspeise serviert der gelernte Koch und Konditor beispielsweise jetzt im Sommer seinen „Kohlrabi-Zitronensalat mit Gremoulata, gerösteten Pinienkernen und Rindertatar“.

Zwei Vorspeisen, vier Hauptgerichte, zwei verschiedene Nachtischvariationen, die jeweils das Wasser im Munde zusammen laufenlassen und sich lesen wie ein Gedicht – „Spinatkuchen mit Sonnenblumenkernen, Couscous, buntem Blattsalat und Tomatensoße“ oder „Dunkles Schokomousse mit Johannisbeeren und karamelisierter Wassermelone“ beispielsweise.

„Gute deutsche Weine und saisonale, regionale Produkte, alles frisch zubereitet und ohne Fertigprodukte“, fasst Christian Müller sein Konzept zusammen. Und schüttelt den Kopf über manch eine Soße, die dem Gast in Restaurants serviert wird. „Eimer aufmachen kann jeder“, kommentiert er dieses Nutzen von Fertigprodukten in der Gastronomie.

Seine Soßen, Fonds und Jus sind selbst gemacht, wie alle anderen Gerichte auch. Der Fisch kommt vom Poeler Fischer Andreas Schwartz, die Eier und das Rindfleisch liefert der Familienbetrieb Biohof Gluth in Schimm, die als Dessert angebotene Auswahl gereifter Käse stammt vom Wismarer Wochenmarkt.

„Kleine Karte mit viel Liebe zum Produkt“, so beschreibt Christian Müller, was ihm wichtig ist. „Ich habe bei Christian Rach gekocht, das ist genauso ein Qualitätsfanatiker“, erzählt er vom bekannten Fernsehkoch.

Hochwertige Ausgangsprodukte, die mit eben dieser Liebe zum Detail raffiniert zu kleinen kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet werden – schnell und billig den Magen vollschlagen ist nicht drin in der „Frischen Grube“. Zum Glück. Aber das Restaurant lädt auch zum Verweilen ein. Stoffservietten, eine stilvolle Gestaltung mit Holz, frischen Farben, Bildern und Zitaten an den Wänden, ein sommerlich leichtes und kaltes Süppchen (Melone und Hirtenkäse – ein Traum) sowie Brot, Butter und Salz als Gruß aus der Küche für die Wartezeit: Christian Müller ist Verfechter des „Slow Food“, des langsamen Essens als Gegenbewegung zum „Fast Food“.

Nicole Hollatz

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