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Nordwestmecklenburg Geldregen aus Brüssel: Mehr Hilfe für regionale Projekte
Lokales Nordwestmecklenburg Geldregen aus Brüssel: Mehr Hilfe für regionale Projekte
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18:10 19.03.2015
Zarrentin

Der Grenzparcours in Schlagsdorf, der Badesteg in Klocksdorf, die Sanierung der Bahnhöfe in Rehna und Gadebusch: Für zahlreiche Projekte in Nordwestmecklenburg floss bis 2014 Geld aus dem EU-Förderprogramm Leader („Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“, auf deutsch „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“). Jetzt kann über 102 neue Förderanträge zu Projekten in der Mecklenburger Schaalseeregion entschieden werden. Einstimmig beschloss die 20-köpfige Leader-Gruppe am Mittwochabend im Zarrentiner Pahlhuus die Entwicklungsstrategie für die kommenden sieben Jahre.

„Wir können jetzt unsere Strategie für die kommende EU-Förderperiode beim Ministerium einreichen", erklärt Leader-Gruppen-Mitarbeiterin Stefanie Knippenberg. Das werden auch alle weiteren zwölf in Mecklenburg-Vorpommern tätigen Leader-Gruppen machen. Das Besondere in dieser Periode ist, dass die beste Strategie neben den bereits feststehenden vier Millionen Euro noch einmal drei Millionen hinzu bekommt. „Die Strategie, die für die beste befunden wird, bekommt den Zuschlag“, sagt Knippenberg. Allerdings seien auch die feststehenden vier Millionen bereits mehr als es in der vergangenen Förderperiode von 2007 bis 2014 zu verteilen gab. „In der vergangenen Periode förderten wir 72 Projekte mit insgesamt 3,6 Millionen Euro. Jetzt haben wir auf jeden Fall schon mal 400000 Euro mehr Geld zur Verfügung“, erklärte die für das Regionalmanagement Zuständige.

Bis zum Ideenentwurf im Herbst 2014 waren Menschen aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. „Wir haben alle untersucht. Einige werden wegfallen, einige erfüllen nicht die Anforderungen, andere können jederzeit hinzu kommen“, sagt Knippenberg. Von Jahr zu Jahr dürften weitere Anträge gestellt und dann von der Leader-Gruppe entschieden werden.

In der neuen Periode sind Projekte im Bereich des Spielplatzbaues, des Rad- und Wanderwegebaues, im Tourismus oder auch im altersgerechten Bauen in der Planung enthalten. Einen Antrag auf finanzielle Zuschüsse hätten bisher der Archehof in Kneese, das Breesener Agrarmuseum, das Grenzhus in Schlagsdorf oder auch das Feuerwehrmuseum in Meetzen gestellt. „Ich hoffe, wir haben unsere Hausaufgaben besonders gut gemacht und bekommen den Zuschlag für die beste Strategie", sagte Stefanie Kippenberg. Dann könnten in den kommenden sieben Jahren noch einmal zahlreiche Vorhaben zusätzlich verwirklicht werden.

Knapp 75 Seiten umfasst die neue Entwicklungsstrategie, die die Leader-Gruppe als Wettbewerbsbeitrag für die Zeit bis 2020 im Landeswettbewerb beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz einreicht. Darin befindet sich auch eine strategische Aufstellung für die regionale Entwicklung in den kommenden Jahren.

Maik Freitag

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