Grevesmühlen: Ärger um den Bahnübergang im Jahr 2010
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Nordwestmecklenburg Als der Ärger um den Bahnübergang in Grevesmühlen endlich ein Ende hatte
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Grevesmühlen: Ärger um den Bahnübergang im Jahr 2010

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12:01 13.11.2020
Freie Fahrt im November 2010 am Bahnübergang in Grevesmühlen. Wochenlang war der Bereich eine einzige Baustelle. Quelle: Michael Prochnow
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Grevesmühlen

„Endlich – Bahnübergang ist fertig“, titelte die OZ am 13. November 2010. Mit mehrwöchiger Verspätung war die Teilsanierung des Bahnüberganges in der Rehnaer Straße in Grevesmühlen einen Tag zuvor beendet worden.

Die letzte Deckschicht fehlte, da vier Wochen zuvor ein Lastwagen mit Bitumen verunglückt war. Daher zog die Baufirma von der unfertigen Baustelle ab und hinterließ eine tiefe Rinne quer über die gesamte Straßenbreite. Nach Druck aus der Bevölkerung und Zeitberichten reagierte die Deutsche Bahn umgehend. Seit dem 12. November kamen Autofahrer wieder gefahrlos über den Bahnübergang.

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Über Monate präsentierten sich dort verschlissener Asphalt, tiefe Schlaglöchern und zwischen den Gleisen hervorragende Platten. Der strenge Winter hatte dazu geführt, dass der Fahrbahnbelag sowie der Bereich zwischen den Schienen aufgebrochen war und sich teilweise verschoben hatte. Besonders für Radfahrer war der Bahnübergang eine massive Gefahr. Jahrelang warteten die Anwohner vor allem der Südstadt auf eine Sanierung.

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Von Jana Franke