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Nordwestmecklenburg Großer OZ-Test: „Khan Imbiss“ in Klütz will Landessieger werden
Lokales Nordwestmecklenburg Großer OZ-Test: „Khan Imbiss“ in Klütz will Landessieger werden
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14:05 12.09.2019
Das Team vom „Khan Imbiss“ in Klütz: (v.l.) Inhaber Karwan Mohammad Saleh, Nick Gerulat, Ali Arkan, Karwan Rahim, Andy Sebastian und Arkan Mohammad Saleh Quelle: Malte Behnk
Klütz

Der Döner-Imbiss von Karwan Mohammad Saleh (41) in Klütz ist von den OZ-Lesern zum beliebtesten Dönerladen in Nordwestmecklenburg gewählt worden. 290 von 569 Stimmen wurden für die Klützer abgegeben. Kurz dahinter liegen „First Kebap by Aslan“ aus Grevesmühlen mit 111 Stimmen und das „Grillhaus Ararat“ aus Grevesmühlen mit 94 Stimmen.

„Diese Bewertung macht mich sehr stolz und ich bin meinen Mitarbeitern und den Kunden aus der Klützer Umgebung sehr dankbar“, sagt der Inhaber, der den Döner-Imbiss an der Rudolf-Breitscheid-Straße in Klütz seit fünfzehn Jahren betreibt. Nun geht der Laden auch noch ins Rennen um den Titel „Beliebtester Dönerladen in MV“.

Hier geht’s zur Abstimmung beim OZ-Dönerladen-Test

Hier können Sie entscheiden, welcher Döner-Imbiss den Titel „Beliebtester Dönerladen von MV“ verdient. Zuvor haben wir hunderte Vorschläge der OZ-Leser eingesammelt und elf regionale Sieger gekürt. Nun treten diese Gewinner gegeneinander an. Unter allen Teilnehmern der Umfragen verlosen wir drei Döner-Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro – für einen Laden Ihrer Wahl.

Abstimmung über den beliebtesten Dönerladen in MV

Als Karwan Mohammad Saleh das Lokal im August 2005 übernommen hat, hieß es schon „Khan Imbiss“. „Ein Inder hatte den Laden vor uns für ein Jahr. Da haben wir den Namen übernommen“, sagt Saleh.

Ein Dönerladen „für Könige“

Der Begriff Khan – für Könige – sei im asiatischen Raum verbreitet und komme auch im Irak vor, woher Karwan Mohammad Saleh stammt. „Ich bin vor etwa 22 Jahren als Kurde aus dem Nordirak gekommen. Dann habe ich erst in Magdeburg gelebt, bevor ich nach Mecklenburg gekommen bin“, sagt er.

Seit fünfzehn Jahren betreibt Karwan Mohammad Saleh den Imbiss in Klütz. Er befindet sich an der Rudolf-Breitscheid-Straße. Quelle: Malte Behnk

Den Betrieb im Khan Imbiss hat er zunächst mit seiner Familie begonnen. Seine Frau und sein Bruder Arkan Mohammad Saleh (48) arbeiten bis heute dort. Mittlerweile ist das Team aber auf sieben Personen angewachsen. So arbeitet auch der Neffe des Inhabers dort und mit Karwan Rahim gehört ein alter Freund aus dem Nordirak dazu. „Und wir haben zwei deutsche Kollegen“, sagt Karwan Mohammad Saleh. „Sie haben uns geholfen, auch deutsche Gerichte auf die Karte zu nehmen.“

Auch Pizza, Baguette und Putenschnitzel im Angebot

Außer Döner gibt es in dem Klützer Imbiss nämlich auch Pizza, Baguettes, Putenschnitzel und Aufläufe. „Wir stellen fast alles selber her“, betont Karwan Mohammad Saleh. „Nur die Dönerspieße und das Brot kaufen wir. Alles andere, wie Soßen, Salate, Pizzateig und auch unsere türkische Pizza, ist handgemacht.“

Schon kurz nach seiner Eröffnung hat der Khan Imbiss einen Lieferservice eingeführt. „Das war ohne Navi und weil wir uns nicht gut auskannten, ganz schön schwierig“, sagt Saleh. Inzwischen kennt das Team aber fast jede Straße in der Umgebung vom Klütz. Auch eine kleine Erweiterung des Lokals wurde nach zwei Jahren möglich. So gibt es seit 2007 einen kleinen Gastraum mit Tischen und Stühlen.

„Sauberkeit, Freundlichkeit und Sicherheit“ für den Erfolg

Den Erfolg bei den Kunden und das gute Umfrageergebnis führt der Inhaber auf drei wichtige Dinge zurück: „Sauberkeit, Freundlichkeit und Sicherheit. Unsere Gäste wissen, dass ihre Kinder alleine herkommen und sich hier aufhalten können“, sagt Saleh. Im Winter sei der Imbiss öfter Treffpunkt für die jungen Klützer.

Die gleichbleibend gute Qualität des Essens sei in einer Kleinstadt wie Klütz viel wichtiger als in Großstädten. „Wenn etwas gut ist oder etwas schlecht ist, spricht sich das hier sofort rum“, sagt Karwan Mohammad Saleh. „Deswegen ist Qualität wichtig. Dann kommen die Leute wieder. Da braucht man keine Werbung oder Bonushefte“, ist Saleh sicher.

Stammgäste aus der Umgebung hat der Khan Imbiss einige. „Aber es gibt auch Urlauber, die Kontakt zu uns halten und vielleicht nur einmal im Jahr hier sind“, sagt Saleh und zückt sein Handy, auf dem er Nachrichten solcher Urlauber zeigt. „Wir sind leider erst 2021 wieder in Boltenhagen, dann kommen wir aber wieder zu euch“, wird dort geschrieben.

Döner nach Norwegen geschickt

Eine Familie aus Norwegen kündigt auch an, für eine Woche in den Klützer Winkel zu kommen. „Denen habe ich mal einen Döner nach Norwegen geschickt, weil der Sohn nicht mitreisen konnte“, sagt Saleh. Nach 48 Stunden habe der Döner dann immer noch geschmeckt.

Karwan Mohammad Saleh ist seinen Kunden, die bei der OSTSEE-ZEITUNG für ihn abgestimmt haben, sehr dankbar. Gerne würde er ihnen noch mehr bieten. „Ein Traum wäre ein größeres Lokal, wo wir gerne auch einen Raum orientalisch mit Kissen und Teppichen einrichten würden“, sagt er.

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