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Nordwestmecklenburg Grundschüler lernen Notfallregeln für den Ernstfall
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20:10 13.11.2015
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Schönberg

Wilhelm hatte einen Unfall. Er scheint schwerer verletzt zu sein und liegt bewusstlos auf dem Boden. Ein Mann eilt ihm zu Hilfe. Es ist Lothar Kickermann. Der Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes aus Wismar überprüft zunächst die Atmung, ehe er weitere Schritte der Notfallversorgung an dem Elfjährigen unternimmt. Das alles geschieht unter den Augen der Sechstklässler der Evangelischen Inklusiven Schule „An der Maurine“ in Schönberg, die gerade an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen.

Was so einfach aussieht, gelingt nur mit genügend Übung. Und auch der Ablauf, wie bei einer Verletzung zu reagieren ist, welche Notrufnummer zu wählen ist und was sonst noch zu beachten ist, all das will gelernt sein. Deshalb lehrt und vermittelt Kickermann zunächst auch die theoretischen Grundlagen rund um das Thema Erste Hilfe, als er zwei Tage vor den Fünft- und an den beiden Folgetagen vor den Sechstklässlern steht. Er möchte sie nicht überfordern, aber ihnen schon zeigen, wie wichtig und notwendig Kenntnisse und Wissen auf diesem Gebiet sind. Deshalb zeigt und erklärt er ihnen auch alle lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

„Ich finde es sehr gut, dass hier bei uns ein Erste-Hilfe-Kurs stattfindet. Jetzt habe ich auch gesehen, wie eine Wiederbelebung funktioniert“, freut sich die zehnjährige Frieda Kränz. Friedas Mitschüler, wie zum Beispiel Max Berendes (11), Morrisson Karssies (11) oder Sonja Boye (10), denken ähnlich darüber. Stolz zeigen sie ihre Teilnehmer-Urkunden des Erste-Hilfe-Kurses. Und auch Kickermann ist begeistert: „Ich bin angenehm überrascht, wie viel die Kinder schon über die Erste Hilfe wissen. Sie sind auch sehr diszipliniert und hören gut zu.“

Damit fand zum zweiten Mal an der Schule in Schönberg ein Erste- Hilfe-Kurs statt. Denn neben den Lehrern sollen auch die Schüler ein Gefühl dafür bekommen, anderen in einer Notsituation sicher helfen zu können. „Es ist besser zu handeln, als gar nichts zu tun“, sagt der stellvertretende Schulleiter Jonas Möller. Außerdem wird nach seiner Ansicht beim Nachwuchs durch solche Angebote das Verantwortungsbewusstsein gefördert. Zu wissen, wie sie sich in ernsten Situationen zu verhalten haben, gebe den Kindern Sicherheit in ihrem Handeln.

Dirk Hoffmann

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