Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Kostenfreie Parkplätze werden knapp
Lokales Nordwestmecklenburg Kostenfreie Parkplätze werden knapp
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
18:10 17.11.2015
Anzeige
Wismar

Ab 1. Januar wird das Parken in Wismar teurer — beziehungsweise die kostenfreien Parkplätze in Innenstadtnähe werden rar. Noch sind die Neuerungen nicht fix, die Bürgerschaft wird in der kommenden Sitzung darüber beschließen. Sicher ist: Am härtesten werden die Veränderungen die Beschäftigten treffen. Bisher kostenfreie Parkflächen wie der Sandplatz an der Turmstraße oder am Schiffbauerdamm werden kostenpflichtig — wenn auch nur mit maximal zwei Euro pro Tag. Ein Fünf-Tages-Ticket für fünf Euro soll die Beschäftigten entlasten.

„Rechnet man das hoch, kommt man auf 20 Euro im Monat. Das sind beispielsweise für eine 450-Euro-Kraft oder einen Mitarbeiter, der nur einige Stunden pro Tag arbeitet, Kosten, die zu Buche schlagen“, sagt Friederike Zwanzig, Geschäftsstellenleiterin der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG). „Wenn es das Fünf-Tages-Ticket gibt, sollte das auch nur für Arbeitnehmer zugängig sein. Die Urlauber sind ja auch nicht doof.“ Klar sei ihr auch, dass beispielsweise der kostenfreie Parkplatz an der Kanalstraße nicht nur für Beschäftigte reserviert werden könne. „Es gibt noch viele offene Fragen“, sagt Friederike Zwanzig. „Zumal es grotesk ist, für Parkplätze in so schlechten Zuständen, wie am Schiffbauerdamm, Geld zu verlangen. Diese Meinung teilen auch viele Hoteliers, die Feedback von Gästen bekommen.“ 2012, als das Parkraumkonzept in der Innenstadt eingeführt wurde, hieß es: Die Beschäftigten, die in der Altstadt arbeiten, sollen ihr Auto gebührenfrei am Rand des Zentrums abstellen können. Was ist ab Januar davon noch übrig? „Für die Beschäftigten gibt es unter der Hochbrücke einen kostenfreien Platz, aber auch am Weidendamm und an der Poeler Straße“, erklärt Marco Trunk, Sprecher der Stadt. „Bei der Vorlage wurde durch das Mehrtagesticket zudem darauf geachtet, dass Beschäftigte kostengünstige Parkmöglichkeiten haben.“

Die weiteren Neuerungen des Konzeptes sieht Friederike Zwanzig mit gemischten Gefühlen. „Die Erhöhung an sich ist moderat.“ Wichtig sei für sie, dass die Parkregelung in der Altstadt bestehen bleibt. „Bei den Händlern und Hoteliers stößt die Neuerung aber nicht auf Gegenliebe“, weiß die Geschäftsstellenleiterin nach Rücksprache mit den WWG-Mitgliedern. „Nach wie vor sind viele generell mit dem Parkraumkonzept nicht einverstanden.“ Zwar würden die Kunden in der Innenstadt meist schnell einen Parkplatz finden, doch viele meiden generell das Zentrum. „Das Bummeln fällt weg, die Kunden fahren wenn dann gezielt zu einem Geschäft“, so ihre Erfahrung.

Wie sich die Neuerungen für die Anwohner der Altstadt auswirken werden, bleibt abzuwarten. Vonseiten der Stadtverwaltung heißt es: „Neben den reinen Bewohnerparkplätzen dürfen diese auf vielen Stellflächen in der Altstadt abends ab 17 Uhr bis 9 Uhr morgens kostenfrei parken. Ab 19 Uhr ist jeder Parkplatz kostenfrei.“

Werden alle von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt — auch die Verlängerung der Sommerzeit an den saisonalen Parkplätzen — rechnet die Stadt mit Mehreinnahmen von 250 000 Euro pro Jahr. Bisher ist das Geld in die Parkplatzsanierung und in den Neubau von Parkbauten investiert worden, zum Beispiel in den Parkplatz Turmstraße und in das neue Parkhaus.

Vanessa Kopp

Die Grevesmühlener Schüler siegten mit einem großem Abstand vor Gadebusch / Eine große Vorbereitung war das traditionelle Mathecamp.

17.11.2015

Nach der Wende verschwanden sie in den Garagen oder sogar auf dem Schrottplatz, inzwischen sind die DDR-Zweiräder Kult.

17.11.2015

Einer von den Menschen, die fortzogen, war Friedrich Buuck, der damals neun Jahre alt war und mit seiner Familie in Bernstorf am Ostufer des Schaalsees lebte.

17.11.2015