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Nordwestmecklenburg Kurs auf Minimare: Volle Fahrt
Lokales Nordwestmecklenburg Kurs auf Minimare: Volle Fahrt
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21:10 07.09.2015
Das Muschelmuseum wird im künftigen Minimare integriert.
Kalkhorst

Das Minimare mit Gutshaus in Kalkhorst nimmt weitere Formen an. Bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurde über Marketing, Beschilderung, Parkplätze und den Gutshausplatz entschieden. Jener soll künftig zum Treffpunkt der Generationen werden, sowohl für Einheimische als auch für die Gäste.

Eigentlich waren die Anträge für den Erlebnispark Minimare, in dem künftig Muschelmuseum und Miniaturenpark kombiniert und modern präsentiert werden sollen, schon erledigt. Da nun aber eine neue Richtlinie für Förderungen in Kraft getreten ist, mussten alle Anträge noch einmal neu gestellt werden. „In diesem Fall ist das allerdings positiv“, sagt Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick (parteilos). Denn dadurch habe sich etwa die Förderquote für das Marketing um 20 Prozent gesteigert. Die aktuelle Kostenschätzung hierfür beläuft sich auf 28560 Euro. Dabei liegt die Förderquote bei 90 Prozent, sodass für die Gemeinde lediglich ein Betrag von 2856 Euro bleibt. Weitere 232050 Euro sind für die Beschilderung geplant, auch hier beträgt die Förderquote 90 Prozent. Diese Werbemaßnahmen sind sowohl am Ort als auch überregional geplant. „Auf jeden Fall wollen wir bei der Werbung Lübeck, Schwerin, Wismar und die Küste einbeziehen“, sagt Neick. Mehr wollen er und das Amt Klützer Winkel zu den PR-Projekten noch nicht verraten.

Bei den Parkplätzen gibt es hingegen Konkretes: „37 neue Stellplätze sind geplant, davon zwei Behindertenplätze“, informiert Thomas Zimmer vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Klütz. Entstehen sollen diese gegenüber des Gutshauses, der gepflasterte Parkplatz soll rundherum bepflanzt werden, um eine Abgrenzung zu schaffen. „Mit den bereits vorhandenen Plätzen sollten die Kapazitäten dann für Tagesbesucher ausreichen“, sagt er. Die Gemeinde muss hierfür etwa 45000 Euro zahlen, insgesamt wird der Bau des Parkplatzes 225400 Euro verschlingen. Ob später noch mehr Plätze oder sogar ein Bus-Parkplatz hinzukommen, werde sich erst zeigen, wenn man wisse, wie das Minimare angenommen werde, so Zimmer.

Er kennt auch die Pläne für den Gutshofplatz. Dieser soll komplett umfahrbar sein, allerdings nur für die Lieferanten. Die Besucher des Minimare sollen schließlich auf der anderen Straßenseite parken. Der Hofplatz sei aber schnell zu erreichen. „Landschaftsgärtner werden ihn mit Pflanzen schön gestalten, dort sollen Bänke und Spielgeräte stehen, sodass sich die Leute aufhalten und der Platz zu einem Dorfplatz wird“, erklärt Zimmer. „Dazu war er auch gedacht — ich finde die Pläne gelungen“, lobt Neick. Er meint, dass der Platz — 596700 Euro sind dafür inklusive der Zuwege eingeplant — dann nicht nur für die Tagesgäste von Vorteil sein wird, sondern auch für die Leute im Ort und besonders die neuen Einwohner. Denn in der Nähe des Erlebnisparks sollen günstige Wohnungen entstehen, mit denen explizit junge Familien angesprochen werden sollen. Baustart für das Wohngebiet könnte im Frühjahr 2016 sein, sagt Neick.

Anne Kubik

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