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Nordwestmecklenburg Mallentiner Kita wächst immer weiter
Lokales Nordwestmecklenburg Mallentiner Kita wächst immer weiter
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18:22 29.11.2014
Silvio Weslowski mit seinem Sohn Fynn-Mathes besichtigte gestern die neue Krippe in Mallentin, die der Knirps ab 1. Januar besucht.
Mallentin

Volles Haus in der Kindertagesstätte Mallentin. Die Einrichtung, die vom Jugendhilfezentrum Rehna betrieben wird, ist die einzige Betreuungsmöglichkeit in der neuen Gemeinde Stepenitztal. Und dementsprechend groß war der Andrang gestern beim Tag der offenen Tür, als die Kita erstmals den für 304000 Euro errichteten Anbau für die Krippe präsentierte. „Ich freue mich riesig, aber ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute kommen“, sagte Kita-Leiterin Ariane Schülke.

52 Kinder, davon 12 in der Krippe und 8 im Hort, werden derzeit in der Einrichtung betreut. Der Bedarf in der Gemeinde ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. „Vor vier Jahren wuchs plötzlich die Zahl der Kinder, seitdem haben wir stabile Zahlen“, beschreibt die Leiterin die Situation. „Die Nachfrage ist größer als das Angebot.“ Sechs Frauen kümmern sich um die Kinder im Alter von einem bis zu sechs Jahren. Eine davon ist Edeltraud Quandt. Die 60-Jährige arbeitet seit drei Jahren in der Mallentiner Kita. „Es ist einfach schön in einer kleineren Einrichtung auf dem Land. Die Menschen kennen sich, der Umgang ist familiär.“ Sie wird im neuen Krippenbereich arbeiten, der zwar baulich fertiggestellt ist. Aber die Bürokratie hat die Räume noch nicht freigegeben. Der Brandschutz sorgt aktuell noch für Probleme. „Ich bin zuversichtlich, dass wir noch in diesem Jahr öffnen können“, sagt Ariane Schülke. „Spätestens zum 1. Januar.“

Das hofft auch Silvio Weslowski, der gestern mit seiner Familie die neue Räume besichtigte. Sohn Fynn-Mathes fühlte sich in der Krippe jedenfalls pudelwohl. „Wir haben zum 1. Januar den Platz, und ich hoffe, dass das auch alles pünktlich klappt“, sagt der Vater.

Das hofft auch Bürgermeister Peter Koth, der über die Auflagen des Kreisbauamtes nur den Kopf schüttelt. „Man kann doch im Vorfeld über alles reden. Aber kurz vor der Eröffnung dann mit solchen Auflagen zu kommen, bringt keine Seite weiter. Ich würde mir wirklich wünschen, dass die Behörde, wenn es denn Probleme gibt, sich rechtzeitig einschaltet.“ Knapp 70000 Euro Eigenanteil hat die Gemeinde in den Krippenanbau investiert. Und wenn sich die Geburten so weiterentwickeln wird es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich Bürgermeister und Gemeindevertreter mit dem Haus befassen. „Das zeigt doch auch, dass die Leute sich hier wohlfühlen und dass die Kita angenommen wird“, freut sich die Leiterin des Hauses über die große Resonanz.

Ein Problem haben die Damen aus der Kita allerdings noch. Seit einem Jahr gibt es keinen Hausmeister mehr. „Das ist wirklich schade, gerade jetzt, wenn der Winter kommt und wir zum Beispiel Schnee fegen müssen“, so Ariane Schülke. Riesendank geht von der Leiterin an die Firma Palmberg, die die Möbel für die neue Krippe gespendet hat.

Michael Prochnow

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