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Nordwestmecklenburg Metropolregion Hamburg wirbt für Klütz
Lokales Nordwestmecklenburg Metropolregion Hamburg wirbt für Klütz
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21:20 28.10.2014
Schloss Bothmer wird im Mai 2015 nach seiner Sanierung eröffnet. Es wird eine Attraktion im neuem Leitsystem. Quelle: Fotos: Malte Behnk (3), Steffen Thimm(1)
Klütz

Insgesamt 222 000 Euro werden in Klütz in Schilder und Info-Stelen investiert, die Urlauber und Tagesgäste zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und des Klützer Winkels sowie auf Rad- und Wanderrouten leiten sollen. Die Metropolregion Hamburg fördert das Projekt jetzt mit 40000 Euro. Weitere Fördermittel kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Stadt Klütz selbst zahlt somit noch 40000 Euro für das Projekt, das bis Ende November umgesetzt sein soll.

Ungefähr zwei Jahre lang hatte man in Klütz an einem Werbekonzept gefeilt, das ortsunkundigen Besuchern die Attraktionen der Stadt und der Umgebung nahe bringen soll. Mit der finanziellen Unterstützung wird das nun möglich. „Wir haben eigene Karten der Stadt und des Klützer Winkels anfertigen lassen. Herrenhäuser, Kirchen, Museen — was in der Region irgendwie wichtig ist, soll darauf zu finden sein“, sagt Guntram Jung (CDU), Bürgermeister von Klütz.

In der Stadt sollen Stelen vor den größten Attraktionen aufgestellt werden. Darauf werden sich Informationen über die jeweilige Sehenswürdigkeit befinden und die Karten der Stadt und der Umgebung abgebildet sein. Am Schloss Bothmer wird sich so eine Info-Stele befinden, ebenso am Literaturhaus „Uwe Johnson“ oder an der St. Marien-Kirche. Letztere ist für den Klützer Winkel sehr bedeutsam. So wird gesagt: Überall, wo man den Turm der Kirche sehen kann, dort ist der Klützer Winkel. Auch die Alte Molkerei, die inzwischen ein Kunst- und Kulturzentrum mit Galerien und einer Mosterei geworden ist, soll so einen Info-Punkt erhalten.

Zudem wird das neue Leitsystem mit moderner Technik unterstützt. Besucher können künftig einen sogenannten QR-Code mit dem Smartphone scannen und erhalten dann Rad- und Wandertouren sowie Infos über Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte. „Die Sache mit dem QR-Code hat bei der Metropolregion Hamburg den Ausschlag gegeben, uns zu unterstützen“, betont Jung. Weitere Gründe für die Förderung sind die Entwicklung der Stadt Klütz zum Kulturzentrum in der Region, die zu erwartenden Besucherströme zu Schloss Bothmer nach Ende der Sanierung und die Nähe zum Ostseebad Boltenhagen, das mehr als eine Million Übernachtungen im Jahr zählt.

Außer den Info-Punkten an Sehenswürdigkeiten gehören Schilder an den Ortseingängen zum Leitsystem. Auf ihnen soll der kürzeste Weg zum Schmetterlingspark, zu Schloss Bothmer, zur Windmühle oder zu Parkplätzen im Stadtgebiet gezeigt werden. „Am Kreisverkehr bei der katholischen Kirche wird es ein zusätzliches Schild geben, das die beiden Wege zu den Ortseingängen von Boltenhagen zeigt“, sagt Guntram Jung.

Nach Informationen aus dem Amt Klützer Winkel soll mit dem Aufstellen der Schilder und Info-Stelen in der kommenden Woche begonnen werden. Dann hätte die Stadt schon zur Adventszeit ein attraktiv gestaltetes Orientierungssystem für ihre Besucher, wenn am 6. und 7. Dezember rund um die Kirche Weihnachtsmarkt gefeiert wird.

Ganze Region profitiert
Fünf Routen für Spaziergänger und Wanderer sowie fünf Routen für Radfahrer, die sich in das bestehende und aktuell wachsende System der Radwege einbinden, gehören mit zum Konzept der Stadt Klütz.
Sehenswürdigkeiten und attraktive Ziele im Klützer Winkel sind in den Umgebungsplänen auf den Info-Stelen verzeichnet.
Wie die verteilt liegenden Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet soll Klütz mehr mit Boltenhagen, Kalkhorst und Damshagen verknüpft werden.

Malte Behnk

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