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Nordwestmecklenburg Kleine Musiker mit großem Talent
Lokales Nordwestmecklenburg Kleine Musiker mit großem Talent
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13:31 13.01.2019
Die Jüngste beim Musikschulwettbewerb in Grevesmühlen: Helene Krüger (6). Klavierlehrer Ilya Pril begleitet sie. Quelle: FOTOS: Jürgen Lenz
Grevesmühlen

Klaviermusik schallt durch das Tannenberg-Gymnasium in Grevesmühlen. In der Aula übt die achtjährige Josephine Kilian ein letztes Mal für ihren großen Auftritt, den sie an diesem Tag haben wird. Sie ist eine von 27 Teilnehmern des Musikschulwettbewerbs „Kleine große Meister“.

Er begann am Sonnabend mit den jüngsten Musikschülern. Die sechsjährige Pianistin Helene Krüger machte den Anfang. Klavierlehrer Ilya Pril stand ihr zur Seite. Er war mit der Darbietung der jungen Musikerin sehr zufrieden.

Josephine Kilian stellt sich mit einem gelungenen Auftritt dem Urteil der Jury. Quelle: Jürgen Lenz

Das konnte auch Anja Kilian mit dem gelungenen Auftritt ihrer Tochter Josephine sein. Die sichtlich stolze Mutter lobte: „Sie hat es gut gemacht.“ Ein bisschen Aufregung sei immer dabei. Seit anderthalb Jahren spielt Josephine Kilian Klavier. Am Sonnabend beeindruckte sie mit dem Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß und der Titelmelodie der Filmreihe „Pippi Langstrumpf“. „Ich mache gerne mit“, sagte die Achtjährige über ihre Teilnahme am Wettbewerb „Kleine große Meister“. Sie hat Freude am Klavierspielen –und daran, zu zeigen, was sie bereits kann. Nach ihrem Auftritt strahlte sie übers ganze Gesicht. Die Zuhörer spendeten viel Beifall.

Das Publikum erlebte über zwei Stunden ein sehr ansprechendes, vielfältiges Wettbewerbsprogramm der KreismusikschuleCarl Orff“. Wenn die Musikschüler spielten, waren die Zuhörer mucksmäuschenstill. Besonders aufmerksam hörten Erwachsene zu, die sich Notizen machten. Je vier Dozenten bildeten die drei Jurys. Nach den Auftritten zogen sie sich zur Beratung zurück. Danach hatten die Musikschüler und ihre Eltern die Gelegenheit, mit der Jury zu sprechen und sich das fachmännische Urteil erläutern zu lassen. Die Experten konnten bis zu 25 Punkte vergeben.

Eine Mutter filmt mit ihrem Smartphone einen Beitrag des Musikschulwettbewerbs. Quelle: Jürgen Lenz

Relia Paul leitete den Wettbewerb. Sie erläutert: „Ziel ist, Schüler unserer Musikschule zu motivieren und das Leistungsniveau durch die positive Motivation zu erhöhen.“ Das sei der Musikschule auch gelungen. Der Wettbewerb sei aber auch eine schöne Gelegenheit für die Kollegen, Erfahrungen auszutauschen.

Die Musikschule veranstaltete „Kleine große Meister“ zum achten Mal. Diesmal traten besonders viele junge Pianisten auf. Sie waren es auch, die den Wettbewerb in der Aula eröffneten. In anderen Räumen erklang Musik von Blasinstrumenten, Gitarre, Violine und Gesang. Mit der Violinistin Tanina Schuldes aus Wismar trat auch eine Teilnehmerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ an.

Etwas war nach Auskunft von Relia Paul beim achten Wettbewerb „Kleine große Meister“ neu: „Wir haben in diesem Jahr die erste erwachsene Teilnehmerin.“ Isa Nienhoff war so etwas wie die erste „Große große Meisterin“. Sie spielte Klarinette und Saxofon, begleitet von der Jugendlichen Emily Baaske am Klavier.

Johannes Joost spielt beim Wettbewerb Trompete. Quelle: Jürgen Lenz

Begleitet wurde auch der zehnjährige Johannes Joost. Während er sein Können als Trompeter zeigte, spielte der stellvertretende Musikschulleiter Hidehisa Edane Klavier.

Ein Höhepunkt aus Sicht der Zuhörer war das Abschlusskonzert am Nachmittag. Dann zeigte eine Auswahl von Musikschülern, was sie können, und die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden verkündet. Besonders erfolgreich waren die Bläser. Johann Samuel Welke erreichte mit seinem Posaunenspiel sogar die höchst mögliche Punktzahl: 25. Mit immer noch hervorragenden 24 Punkten erhielten weitere Bläser ebenfalls das Prädikat „Ausgezeichnet“: Marlene Fuchs (Trompete), Lukas Röttger (Trompete) und die Duos Paul Engel (Flöte) und Richard Engel (Klavier) sowie Isa Nienhoff (Klarinette/Saxofon) und Emily Baaske (Klavier). Der Pianist Felix Szymanski konnte sich ebenfalls über das Prädikat „Ausgezeichnet“ freuen. Das Prädikat „Sehr gut“ konnte elfmal vergeben werden. Ein schönes Erlebnis für die Teilnehmer und das Publikum war der Wettbewerb der Kreismusikschule Nordwestmecklenburg in jedem Fall.

Jürgen Lenz

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