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Nordwestmecklenburg Nach tödlichem Wohnhausbrand: Feuer flammte erneut auf
Lokales Nordwestmecklenburg Nach tödlichem Wohnhausbrand: Feuer flammte erneut auf
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11:59 20.01.2019
Nach den Löscharbeiten in Klein Voigtshagen rückten Brandursachenermittler der Polizei an. Quelle: GVM
Dassow

Ein Kleinkind und dessen Mutter sind bei einem Brand in einer Doppelhaushälfte im Landkreis Nordwestmecklenburg ums Leben gekommen. Der Lebensgefährte der 35-Jährigen wurde am Samstag mit einer lebensbedrohlichen Rauchgasvergiftung in eine Klinik nach Lübeck gebracht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Feuerwehrleute hatten den 39-Jährigen zuvor aus dem brennenden Gebäude gerettet.

Das Feuer war am frühen Sonnabendmorgen in Klein Voigtshagen bei Dassow in der von der dreiköpfigen Lebensgemeinschaft bewohnten Doppelhaushälfte ausgebrochen. Kurze Zeit später stand fast der komplette Dachstuhl des Gebäudes in Flammen. Ob der Lebenspartner auch der Vater des Kindes ist, sagte der Polizeisprecher nicht.

Dachstuhl stürzte ein

Probleme bei den Rettungsarbeiten bereitete der Feuerwehr der Dachstuhl des Gebäudes im Fachwerkstil. Der Dachstuhl war im Verlauf des Brandes in sich zusammengestürzt, weshalb die Einsatzkräfte nur schwer ins Innere des Hauses vordringen konnten. Am Vormittag fanden sie die Leiche des Kleinkindes. Wenig später wurde auch die Leiche der Mutter aus den Trümmern geborgen.

Feuer flammte am Abend erneut auf

Insgesamt waren rund 60 Hilfskräfte von sechs Feuerwehren im Einsatz. Am Nachmittag hatten sie den Brand zunächst gelöscht. Gegen Abend flammte das Feuer aber erneut auf. Es habe erneut gelöscht werden müssen, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle in Schwerin.

Bewohner können nicht in zerstörtes Haus zurück

Die Bewohner der anderen Haushälfte seien rechtzeitig auf den Brand aufmerksam geworden und hätten sich in Sicherheit gebracht, teilte der Polizeisprecher mit. Bis auf Weiteres werden sie wegen der Brandschäden wohl nicht in ihr Haus zurückkehren können. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf über 100 000 Euro. In Zusammenarbeit mit einem Brandursachenermittler soll geklärt werden, warum das Feuer ausgebrochen war. Dem Polizeisprecher zufolge sei mit ersten Ergebnissen gegen Mitte kommender Woche zu rechnen.

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