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Nordwestmecklenburg Neues Leben im Alten Bahnhof Rehna: Am Sonntag ist Tag der offenen Tür
Lokales Nordwestmecklenburg Neues Leben im Alten Bahnhof Rehna: Am Sonntag ist Tag der offenen Tür
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21:10 19.06.2014
In Rehna ist nach Sanierungs- und Umbauarbeiten ein schmucker Veranstaltungssaal in einem neuen „Erlebnisbahnhof“ entstanden. Quelle: Jürgen Lenz
Rehna

Erlebnisbahnhof, Event-Location, Alter Bahnhof: Drei Namen bezeichnen, was die Brüder Matthias und Michael Maack aus dem stadtbildprägenden Anwesen gemacht haben, das bis 2008 der Deutschen Bahn gehörte und mehr und mehr verkam. Nach Sanierungs- und Umbauarbeiten ist der denkmalgeschützte Bahnhof ein architektonisches Schmuckstück in der Klosterstadt geworden — mit historischem Charakter und einem schmucken Saal, der bei Feiern und Veranstaltungen bis zu 80 Gästen Platz bietet.

Vertreter aus Politik und Wirtschaft loben das Ergebnis. Anlässlich der Einweihung laden Matthias und Michael Maack zu einem Tag der offenen Tür ein: am Sonntag, 22. Juni, von 11 bis 16 Uhr.

„Dann ist jeder herzlich eingeladen zu kommen“, sagt Matthias Maack. Von 13 bis 15 Uhr werde die Klützer Blaskapelle spielen, so der 45-jährige. Er betreibt mit seinem zwölf Jahre jüngeren Bruder seit 2004 die Firma „Maack Event“ für Veranstaltungen und Essenservice. Heute beschäftigen die beiden 13 Mitarbeiter, holen Stars wie Nena, Kim Wilde und Silly nach Mecklenburg.

Als die Brüder die Bahnimmobilie in ihrer Heimatstadt kauften, waren sie vor allem an einem Gelände für einen neuen Getränkemarkt interessiert. Den ließen sie dann auch bauen. 2012 erreichte er im Wettbewerb „Deutschlands beste Getränkehändler“ Platz zwei in der Kategorie „Bester Getränkefachmarkt Kleinfläche“, 2013 Platz eins.

Nicht ganz so erfolgreich waren die Verhandlungen um den Kauf der Bahnimmobilie. Matthias Maack spricht von einem „Kampf mit der Bahn“. Er berichtet: „Die Bahn sagte: Entweder ihr kauft alles oder ihr bekommt gar nichts.“ Alles bedeutete: auch das Empfangsgebäude und den Güterbahnhof. Die Brüder entschieden sich für alles. Die Folgen: viel Arbeit, hohe Investionen. Die EU half mit Zuschüssen.

Wenn Matthias Maack heute den Bahnhof sieht, dann sagt er: „Wir sind froh, dass wir das schöne Gebäude haben.“ Den Güterbahnhofsteil haben sie umgebaut und saniert, weil sie bisher über keinen eigenen Saal für Feste und Veranstaltungen verfügten.

Vor dem Tag der offenen Tür sagt Matthias Maack, den familiäre Wurzeln und zahlreiche Veranstaltungen mit Schönberg verbinden: „Ich weiß: Schönberger sind auch sehr interessiert.“ Viele hätten ihn gefragt, wann es denn losgehe.

Den schlechten Zustand des Bahnhofs in Schönberg findet Matthias Maack schade. Er sagt: „Er ist ja noch um einiges größer als unser Bahnhof. Hoffentlich findet sich bald jemand, etwas etwas Gutes daraus macht.“

jl

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