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Nordwestmecklenburg Landrätin zeichnet Ehrenamtler aus
Lokales Nordwestmecklenburg Landrätin zeichnet Ehrenamtler aus
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11:28 19.01.2019
Auszeichnung für Ehrenamtler Torsten Hasenbein (DRK Kreisverband) von Landrätin Kerstin Weiss, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Bildungsministerin Birgit Hesse Quelle: Michael Prochnow
Grevesmühlen

Jackett statt Arbeitshose: Torsten Hasenbein strahlte übers ganze Gesicht als ihm am Donnerstagabend Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss im Rahmen des SPD-Neujahrsempfangs im Grevesmühlener Rathaussaal die Auszeichnung überreichte. Geehrt wurde der Mitarbeiter des Technischen Service des DRK-Kreisverbandes für sein ehrenamtliches Engagement in der Medical Task Force (MTF). Seit 2013, der Gründung des Stützpunktes im DRK-Krankenhaus an der Klützer Straße, ist der Grevesmühlener als Kraftfahrer dabei. Die MTF ist einer von bundesweit 61 Standorten, die mit ihren Mitgliedern und der umfangreichen Ausrüstung den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz im Ernstfall unterstützen. „Torsten Hasenbein ist von Beginn an als Kraftfahrer dabei, und darüber hinaus hat er sich bei der Flüchtlingshilfe engagiert, die Unterkünfte in Wismar mit eingerichtet“, so Landrätin Kerstin Weiss. „Er ist immer dabei und jemand, der nicht auf die Uhr schaut.“ Die Ehrung wurde begleitet von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Bildungsministerin Birgit Hesse.

Das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Wismar: Laudator Thomas Beyer, Martina Tegtmeier, Ingolf Holst, Paula Stemmler, Laura-Sophie Brunsch und Tim Kindler Quelle: Michael Prochnow

Ebenfalls ausgezeichnet wurden an diesem Abend Ingolf Holst, Paula Stemmler, Laura-Sophie Brunsch und Tim Kindler. Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes in Wismar „sind nicht nur die Zukunft, sondern sie gestalten bereits die Gegenwart aktiv mit“, wie Laudator Thomas Beyer, Bürgermeister von Wismar, betonte. „Sie mischen sich ein, wenn es Dinge gibt, die die Jugendlichen stören, dann sagen sie mir das auch. Sie melden sich zu Wort, und genauso soll es sein.“ Wie schwierig es ist, solch ein Parlament am Leben zu halten, zeigen die Beispiele aus dem Land, wo solche Gremien wie Strohfeuer kurz aufleuchten und dann in der Versenkung verschwinden, wenn die wenigen aktiven Schüler die Region für Studium oder Ausbildung verlassen. In Wismar ist das nicht der Fall. Ingolf Holst beispielsweise ist bereits seit acht Jahren dabei.

Zum Mitmachen rief auch der neue Kreisvorsitzende Andreas Walus auf. Seit mittlerweile zehn Wochen führt der Polizist die rund 350 Mitglieder der SPD Nordwestmecklenburgs an. Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl am 26. Mai kündigte Walus an, das Gesundheitsmobil des Landkreises zum Wahlkampfthema zu machen. Der Service war Ende 2018 eingestellt worden, nachdem der Vertrag ausgelaufen war. Seitdem steht der Transporter, der mehrere Jahre durch den Landkreis fuhr und in den ländlichen Regionen präsent war, still. „Wir wollen eine Unterschriftenaktion zum Gesundheitsmobil auf den Weg bringen, um den Menschen zu zeigen, dass wir es ernst meinen.“

SPD-Kreisvorsitzender Andreas Walus Quelle: Michael Prochnow

Der Kreisvorsitzende betonte, dass man an einem neuen Konzept arbeiten würde, um das „Gesundheitsmobil 2.0“ auf den Weg zu bringen. „Wir werden Gespräche mit potenziellen Partnern führen, wie beispielsweise dem Arbeiter- Samariter-Bund und den Bürgermeistern.“ Diese Aussage erstaunte allerdings die Vertreter des DRK Kreisverbandes, die beim Neujahrsempfang ebenfalls dabei waren. Hatte das DRK doch erst vor wenigen Wochen seine Ambitionen öffentlich gemacht, das Gesundheitsmobil als Träger zu übernehmen.

Moderator Sven Schiffner mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Quelle: Michael Prochnow

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gab sich kämpferisch auf dem Empfang und betonte, dass man sich diverser Themen annehmen werde, die die Menschen im Land zunehmend beschäftigen. Ein Beispiel sind die zahlreichen Funklöcher in der Region. „Wenn wir jetzt die 5G-Lizenzen an die Unternehmen verkaufen, dann müssen wir die Firmen auch zwingen, jede Region zu versorgen. Wir brauchen den Handyempfang nicht nur dort, wo viele Kunden leben, sondern an jeder Milchkanne.“

Michael Prochnow

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